KITE könnte der neue beste Freund des Programmierers werden

Ein junges Team aus San Francisco hat es sich zur Aufgabe gemacht, den wohl umständlichsten Schritt während des Programmierens unnötig zu machen.

Sie haben ein Tool entworfen, das auf den einprägsamen Namen „Kite“ hört und quasi als Schnittstelle zwischen Programmiersprache und Internet zu verstehen ist.

Während der Programmierer seine Programmzeilen schreibt, kommt es auch bei den besten immer wieder zu dem Moment, wo ein Blick in die Weiten einer Suchmaschine unumgänglich ist, um komplexe Lösungsansätze durch die Codes anderer zu finden. Und genau hier ist das Gap, in das sich Kite zwängen möchte. Das Wechseln der Arbeitsumgebungen, das eventuell dazu führt, dass man aus seinem Arbeitsfluß gerissen wird, soll der Vergangenheit angehören.

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Denn während man innerhalb von Kite programmiert, sendet das Tool unaufhörlich Anfragen über den soeben verfassten Inhalt über seine eigenen Server ins Web. Dabei werden dem Programmierenden sozusagen umgehend wichtige Dokumentationen und Code-Snippets nach Popularität sortiert auf den Bildschirm geschoben, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen. Sogar simple Fehler kann Kite  markieren und per Klick direkt beheben.

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Aktuell steckt das Projekt noch in seinen Kinderschuhen und unterstützt „lediglich“ Python als Sprache. Weitere sollen aber definitiv folgen. Auch läuft das Tool derzeit nur auf Geräten mit OS X. Windows und Linux sollen als Betriebssysteme aber ebenfalls bald unterstützt werden.

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