Lily: Video-Drohne offiziell gescheitert

Mehr als anderthalb Jahre nach Beginn der Vorbestellungen ist Lily offiziell tot.

Geplant war unter diesem Namen ein Quadrocopter, welcher einmal in die Luft geworfen verschiedene Aufnahmen einer Person ermöglichten und dabei möglichst automatisch agieren sollte. Die KI sollte mit Laufbewegungen zurechtkommen und auch Fahrradfahrende ganz ohne ihr Zutun verfolgen und filmen zu können.

Nachdem die Seite der Produkt Updates noch bis vor wenigen Tagen von zahlreichen Fortschritten berichtete, verkündete man nun überraschend das Ende des Projekts. Wie es heißt, könne man die Finanzierung der Produktion nicht mehr sichern, offenbar fand sich kein weiterer Investor. Gleichzeitig berichten andere Seiten von einer Klage, die Lily zusätzlich das Leben schwer gemacht haben könnte.

So soll das Unternehmen im oben stehenden Werbevideo auch Aufnahmen deutlich teurer Quadrocopter als Lily-Clips ausgegeben haben. Auch die Verzögerung des Versandprozesses wird in diesem Zusammenhang erwähnt, ursprünglich sollten sie bereits im Februar 2016 beginnen, bis zum heutigen Tag war eine Massenproduktion nicht erfolgt.

Das Projekt setzte nicht auf eine der bekannten Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo, sondern ermöglichte Vorbestellungen nur über die eigene Website. Innerhalb der nächsten 60 Tage sollen alle Besteller nun Ihren Kaufpreis erstattet bekommen, deutsche Nutzer können durch den schwachen Euro immerhin auf einen kleinen Wechselkurs-Bonus hoffen.

via dpreview Quellen: Lily SFGate

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