Dienste

NFC verwandelt eine Stadt in eine Bibliothek

Klagenfurt kann sich glücklich schätzen, denn dort gibt es Bewohner, welche mit innovativen Ideen für Aufmerksamkeit sorgen und so das Stadtbild positiv beeinflussen. Derzeit macht das private Netzkulturprojekt pingeb.org von sich Reden. Das Projekt erschafft mit Hilfe von NFC-Stickern, die in der gesamten Stadt verteilt werden, eine virtuelle Bibliothek. Wer über NFC oder einen QR-Code-Scanner am Smartphone verfügt, muss nur in Kontakt mit den Stickern kommen und kann so kostenlose eBooks abstauben.

Wo sich die Sticker befinden (nicht jedoch deren Inhalt), verrät eine Karte auf der Projektwebseite. Die E-Books von pingeb.org stammen größtenteils aus dem Projekt Gutenberg. Die Non-Profit-Organisation hat es sich zur Aufgabe gesetzt, gemeinfreie Werke wieder einer größtmöglichen Leserschaft zugänglich zu machen.

Unter den Stickern befindet sich ein so genannter NFC-Tag. Dabei handelt es sich um einen winzigen Chip, der seine Informationen über eine große Antenne an das Smartphone übergibt, sobald dieses aufgelegt wird. Weil nicht jeder ein NFC-fähiges Endgerät hat, bieten die Sticker auch einen aufgedruckten QR-Code. Beide führen zu einer mobilen Website, welche die Inhalte zum Download bereitstellt.

Als Basis für die Inhalte dient das OpenSource-CMS WordPress. Die Adressen der mobilen Webseiten wurden absichtlich kryptisch (z.B. pingeb.org/2s3mhi) gefasst und Google von inhaltsspezifischen Seiten ausgesperrt. So müssen die Klagenfurterinnen und Klagenfurt die Aufkleber bewusst nutzen, was aber auf viele kleine Überraschungen hoffen lässt.

Produktempfehlung

Tarifvergleich

Hinterlasse deine Meinung