Ninja AutoBarista Pro im Test: Das ist mein neuer Kaffeevollautomat

Wir waren in den letzten Wochen auf der Suche nach einer neuen Kaffeemaschine und ich habe kurz überlegt, ob ich in das Siebträger-Game einsteige, habe aber im Moment nicht die Zeit und Lust dafür. Vielleicht dann mit der Midlife-Crisis in ein paar Jahren. Aber ein neuer Vollautomat musste her und da gab es einen Zufall.

Als ich mit meiner Frau die Optionen durchging, da kam parallel eine Mail von Ninja bei mir an. In einer Pressemitteilung kündigte man die neue AutoBarista Pro an. Der erste Kaffeevollautomat von Ninja. Schön, viele Optionen, großes Display, genau das, was wir uns vorstellten, also habe ich einfach mal direkt bei Ninja nachgefragt.

Zwei Tage später stand ein Testmuster der AutoBarista Pro hier. Preislich mit UVP von 899,99 Euro am oberen Ende angesiedelt, aber dafür mit mehr Funktionen, als uns vorher wichtig gewesen wären. Wobei wir schon jetzt einige davon in unseren Alltag integriert haben, bei denen ich nicht dachte, dass ich sie haben möchte.

Was bekommt man? Einen knapp 18 kg schweren Vollautomaten, mit einer Größe von 45,24 cm L x 27,13 cm B x 40,18 cm H, der mit zwei 340-g-Bohnenbehältern daher kommt. Das war uns wichtig, da wir gerne Kaffee trinken, auch mal später am Tag, und entkoffeinierte Bohnen haben. So kann man die Behälter leicht wechseln.

Bei so einem Preis hätte ich nur gedacht, dass man nicht immer einstellen muss, welcher Behälter jetzt auf der Maschine steckt, mit einem kleinen NFC-Chip oder sowas in der Art könnte man das auch automatisch regeln. Die Maschine und die Behälter wirken aber hochwertig, wie auch das Display und die Tastendruckpunkte.

Man hat zwei Profile, bei denen man die eigenen Vorlieben speichern kann, denn es gibt viele Optionen (Bohnenstärke, Hitze und Menge) und wir trinken unseren Kaffee unterschiedlich. Das stand nicht auf unserer Wunschliste, weil wir es bisher nicht kannten, ist aber jetzt im Alltag wirklich praktisch und uns doch wichtig.

Die Ninja AutoBarista Pro besitzt 13 voreingestellte Getränkeprogramme, darunter Standards wie einen Filterkaffee, Café Crema und Espresso. Außerdem gibt es hier einen integrierten Milchaufschäumer für einen Cappuccino, Latte Macchiato und, und das ist mein Highlight, Iced Latte. Die Milch muss man in den Behälter füllen.

Integrierte Milchaufschäumer mit Schlauch waren für uns raus, daher finde ich das gut, und man kann auch hier viel auswählen (die Stärke des Schaums und ob man Tiermilch oder pflanzliche Milch nutzt). Die Auswahl und die Optionen sind groß und wir sind zufrieden. Man muss sich etwas reinfuchsen, aber das ist auch okay.

Die AutoBarista Pro reinigt sich selbst, wie auch den Milchaufschäumer, und das Wasser und der Kaffeesatzbehälter (könnte etwas größer sein) lassen sich leicht leeren. Und mit Grind IQ optimiert die Maschine laut Ninja auch die „optimalen Mahlgradeinstellungen“, das passt sie dann auch an die beiden Behälter an.

Ninja hat hier wirklich viel eingebaut, am Anfang war das für uns, die bisher einen „normalen“ Kaffeevollautomaten hatten (diesen hier, nur in einer älteren Version), auch etwas zu viel. Aber wir haben uns reingefuchst und haben jetzt eine deutlich größere Auswahl. Ich war erst etwas dagegen, aber so ist man ja manchmal auch.

Was man nicht kennt, sieht man kritisch, passiert mir auch, selbst bei Technik. Ich wollte etwas mehr und der alte Automat musste ersetzt werden, hätten wir das aber nicht machen müssen, ich wäre nicht unzufrieden gewesen. Jetzt, wo ich die vielen Optionen kenne und nutze, will ich einige Getränke aber auch nicht mehr missen.

Mein Fazit zur Ninja AutoBarista Pro

Wir sind hier keine Kaffeeprofis, das will ich an dieser Stelle sagen, am Anfang war es so, als hätte man meiner Mutter ein iPhone 17 Pro Max für WhatsApp und ein paar Schnappschüsse gegeben, kompletter Overkill. Aber wir arbeiten uns gerade rein und je mehr wir das machen, desto mehr Spaß macht die AutoBarista Pro.

Die Optik, die Qualität des Kaffees, die Möglichkeiten, ein Cold Brew daheim zu haben, den ich außerhalb sonst gerne trinke, das Display, die Profile, zwei Behälter, um endlich immer entkoffeinierte Bohnen und nicht nur Pulver nutzen zu können, das gefällt mir schon sehr gut. Aber man muss sich auch gut damit beschäftigen.

Am Ende ist es für mich ein guter Kompromiss. Man bekommt viele neue Optionen, es ist etwas komplexer, und ja, auch recht teuer in der Anschaffung. Aber hat man sich einmal reingearbeitet, dann ist das alles einfach und schnell zubereitet. Aber ich bin kein Kaffeevollautomat-Experte, das ist also ein sehr subjektiver Test.

Bisher kann ich die Ninja AutoBarista Pro empfehlen und ich werde sie weiter im Alltag testen, noch mehr probieren, noch mehr wechseln und anpassen und mich dann in ein paar Wochen, wenn nicht sogar Monaten, nochmal melden. Laut eines Preisvergleichs kann man sie aktuell bei Ninja oder Saturn MediaMarkt kaufen.

mobiFlip zuerst in deinen Google News – jetzt als Quelle setzen Haken setzen ↗

* Über diesen Affiliate-Link unterstützt du mobiFlip – Werbung ohne Zusatzkosten für dich.

Weitere Themen
Hinterlasse deine Meinung

2 Kommentare aufrufen

Die mobile Version verlassen