IKEA Family ändert sich: Das steckt hinter dem neuen Second-Hand-Marktplatz
IKEA erweitert IKEA Family ab dem 14. Oktober 2026 um einen eigenen Second-Hand-Marktplatz für gebrauchte IKEA-Produkte.
Mit dem neuen Angebot können IKEA-Family-Mitglieder gebrauchte IKEA-Einrichtungsgegenstände direkt untereinander kaufen und verkaufen. Verantwortlich für den Marktplatz ist die schwedische Ingka NB AB. Die bisherigen IKEA-Family-Angebote bleiben weiterhin bei der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG.
IKEA Second Hand startet mit Bonus für Verkäufer
Verkäufer laden Fotos ihrer Produkte hoch. Ingka NB AB prüft das Inserat und macht einen Preisvorschlag. Den endgültigen Verkaufspreis legt der Verkäufer selbst fest. Der Kaufvertrag kommt direkt zwischen Käufer und Verkäufer zustande.
Die wichtigsten Konditionen zum Start:
- Verkäufer zahlen keine Angebots- oder Verkaufsgebühr.
- Käufer zahlen zusätzlich 5 Prozent des Kaufpreises.
- Verkäufer können auf der Plattform bewertet werden.
- Verkäufer können sich den Erlös auf ihr Bankkonto auszahlen lassen.
- Bei einer IKEA-Guthabenkarte gibt es zum Start zusätzlich 15 Prozent des Verkaufserlöses als Coupon.
Die Höhe des Bonus kann IKEA künftig verändern. Guthabenkarte und Coupon werden erst ausgegeben, nachdem der Käufer das Produkt akzeptiert hat. Mitglieder können Verkäufer anschließend außerdem bewerten.
Die neuen IKEA-Family-Teilnahmebedingungen gelten ab dem 14. Oktober 2026. Wer sein Mitgliedsprofil oder seine Mitgliedskarte danach weiter nutzt, stimmt den neuen Bedingungen laut IKEA zu.
Ich finde den Ansatz interessant, weil IKEA damit den Weiterverkauf eigener Möbel stärker an die eigene Plattform bindet und damit direkte Konkurrenz zu typischen Kleinanzeigen-Plattformen entsteht. Insbesondere der 15-prozentige Bonus dürfte Verkäufer locken.
Käufer sollten allerdings die zusätzliche Gebühr von 5 Prozent einkalkulieren. Zudem bin ich der Meinung, dass IKEA-Möbel immer weniger für den Weiterverkauf geeignet sind, da die Qualität insgesamt doch schon stark nachgelassen hat.
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Also quasi wie ein richtiger Marktplatz und dann bin ich ja gespannt wann die ersten Betrugsvorwürfe seitens Käufer aufkommen und wie Ikea damit um geht.