Nintendo: Mobile Spiele sind „free-to-start“, nicht „free-to-play“

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Bis Ende des Jahres werden wir definitiv noch das erste mobile Spiel von Nintendo sehen und so nach und nach werden immer wieder eine paar Fragen beantwortet. Heute geht es beispielsweise um das Bezahlmodell.

Nintendo möchte in den nächsten Monaten, gemeinsam mit DeNA, bis zu 5 Spiele für Smartphones auf den Markt bringen. Details fehlen uns hier zwar immer noch, aber bei Nintendo selbst waren da vermutlich auch noch ein paar Fragen offen. Immerhin bemüht man sich nach und nach Details zu diesen Plänen zu nennen. Jetzt hat man sich nämlich zum Bezahlmodell geäußert.

As for the latter, people often call it the “free-to-play” system. However, since Nintendo is a company that wants the value of the games to be appreciated by consumers and wants to keep the games’ value at as high a level as possible, we do not want to use the free-to-play terminology that implies that you can play games free-of-charge. Instead, we use the term “free-to-start,” as this term more aptly describes that at the beginning you can start to play for free.

Vom so genannten „free-to-play“-Prinzip hält man nicht viel. Dieses gaukelt Nutzern vor, dass das Spiel kostenlos sei, dabei ist es oftmals voll gepackt mit In-App-Käufen. Nintendo wird auf „free-to-start“, oder besser bekannt als Freemium, setzen. Das bedeutet, dass ein Teil des Spiels kostenlos, um es zu testen, und die Vollversion mit allen Extras kostenpflichtig sein wird. Hier wird es dann nach und nach aber wohl auf Erweiterungen geben, die man dann für Geld kaufen können wird. Kostenlose Updates sind unwahrscheinlich.

Since Nintendo wants to cherish the value of software, there will be a limit to how low of a price we might want to attach to our game applications for smart devices. The price of our game applications on smart devices will be compared with the prices of other smart device game applications. We believe we should not limit our payment system only to one-time payments, even though this is not something that we can announce as a general principle because different payment systems suit different kinds of software.

Wie umfangreich der kostenlose Part und wie teuer die Spiele sein werden, wissen wir noch nicht, aber ich denke für solche Details ist es auch noch viel zu früh. Ich finde es immerhin schon mal löblich, dass sich Nintendo gegen das Modell mit teuren In-App-Käufen entschieden hat. So langsam bin ich dann aber auch wirklich mal gespannt, wie die Spiele aussehen werden.

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