Nissan zeigt endlich sein günstiges Elektroauto

Nissan baut sein elektrisches Portfolio nach unten aus und hat bereits vor ein paar Tagen bestätigt, dass der Einstieg in Zukunft „Pixo“ heißen wird. Basis ist quasi der elektrische Renault Twingo, wie beim neuen Dacia Spring und bald auch bei Ford.

259 km Reichweite dank 27,5 kWh (LFP) großem Akku, eine DC-Ladeleistung von 50 kW, eine AC-Ladeleistung von bis zu 11 kW und 60 kW (82 PS) stehen auf dem Zettel für den Marktstart, der 2027 geplant ist. Einen Preis haben wir noch nicht.

Da rollt also eine Welle an kompakten und auffälligen Kleinstwagen auf uns zu, mit dem VW ID Up und Co. werden wir nächstes Jahr noch sehr viel mehr sehen. Im Moment wächst die Auswahl unter 30.000 Euro und bald auch unter 20.000 Euro.

Der Fokus dieser elektrischen Modelle liegt auf Europa, das hat Nissan heute auch klar betont. Und man dürfte hoffen, dass die Spritpreise weiter steigen, die derzeit die Nachfrage nach Elektroautos ankurbeln. Aber Ende 2027 werden ja dann auch die CO₂-Grenzwerte relevant, da werden auch viele Elektroautos stärker pushen.

Nissan setzt übrigens auch beim Pixo auf Android Automotive mit Google-Diensten, da ist also eine ordentliche Software für diese Preisklasse zu finden. Apple CarPlay hat man nicht erwähnt, das sollte es aber auch geben, würde mich sonst wundern.

Ich bin auf den Wettstreit in dieser Preisklasse gespannt, denn China mischt hier auch mit. Wobei die technische Basis ja auch dort entwickelt wurde. Preise und weitere Details für den deutschen Markt will Nissan im Dezember veröffentlichen.

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