Oppo versorgt eigene Smartphones mit AOSP-ROMs – Find 7 zuerst

Oppo_AOSP

Nachdem Sony bereits seit einiger Zeit für das Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact die eigene AOSP-nahe „Concept for Android“-ROM bereitstellt, hat auch nun Oppo ein solches Programm gestartet. In Kürze wird die eigene „OPPO’s AOSP ROM“ veröffentlicht werden, zuerst für das Find 7.

Der chinesische Hersteller Oppo, dessen Smartphones bisher mit dem hauseigenen und stark angepassten Color OS ausgeliefert wurden, reagiert auf das Feedback seiner Kunden. Da eigenen Angaben nach besonders Enthusiasten sich eine an Stock-Android angelehnte Firmware wünschen und schnelle Software-Updates bevorzugen, habe man die „OPPO’s AOSP ROM“ ins Leben gerufen. Diese wird zukünftig ohne Garantie-Verlust auf den Smartphones des Unternehmens installiert werden können und voraussichtlich vor den entsprechenden Updates des Color OS erscheinen.

Wie Sony liefert auch Oppo mit der Stock-ROM noch wenige der eigenen Dienste mit. So werde die auf AOSP basierende ROM voraussichtlich noch die eigene Kamera-App „Pure Image“ beinhalten, die Screen Off Gestures werden mit an Bord sein und das Find 7 und Find 7a werden MaxxAudio auch nach der Installation weiter nutzen können.

Die „OPPO’s AOSP ROM“ wird aktuell bereits in einer Private Beta basierend auf Android 5.1 Lollipop für das Oppo Find 7 getestet. Eine offizielle Public-Version soll noch in diesem Monat folgen und auch das Oppo R5 und R5s werden in Kürze unterstützt werden. Besitzer eines Smartphones der Oppo R7 Serie werden eigenen Angaben nach dahingegen erst Anfang 2016 mit einer AOSP-ROM rechnen können. Zu guter Letzt möchte man, sollte das Feedback entsprechend positiv ausfallen, in naher Zukunft auch ROMs mit Android 6.0 Marshmallow anbieten.

Quelle: Oppo via: Smartdroid

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