OSSIC X: Selbstkalibrierender 3D-Kopfhörer

Mit den OSSIC X soll Virtual Reality noch intensiver werden, aber auch das Hören von Musik oder Schauen von Filmen soll zum Erlebnis werden.

Das Prinzip der Kopfhörer ist folgendes: Setzt der Nutzer den Kopfhörer auf, erfasst dieser mittels Sensoren die Größe des Kopfes, die Form der Ohren sowie die Position im Raum und kalibriert anhand dessen den Kopfhörerklang. Dies ist bereits der erste Vorteil gegenüber herkömmlichen Kopfhörern, da diese lediglich über eine allgemeine, keineswegs aber über eine individuelle Kalibrierung verfügen.

Außerdem ist der Kopfhörer in der Lage, den üblichen Stereosound, mittels der Vielzahl an integrierten Lautsprechern, durch ein Surroundsound ähnliches Gefühl zu ersetzen.

Finanziert werden die OSSIC X per Kickstarter und kosten im Early Bird gerade einmal 180 Euro. Das ist für einen solchen Kopfhörer, vorausgesetzt er hält was er verspricht, ein absolutes Schnäppchen. Die Kampagne hat nach wenigen Tagen bereits über eine Million Dollar erreicht , veranschlagt waren 100.000 Dollar. Daher sind die ganz günstigen Optionen leider schon weg und ihr müsst mindestens 225 Euro auf den Tisch legen. Der Verkaufspreis soll später bei 400 Dollar, also ca 360 Euro liegen.

OSSIC X Kopfhörer

Auf den ersten Blick stört mich eigentlich nur eine Sache: Wieso entwickelt man einen Kopfhörer, der sogar die Form der Ohren erkennt, aber gleichzeitig rund ist? Klar sind die Löcher für die Ohren sehr groß gehalten, es ist ja ein Over-Ear Kopfhörer. Möglich, dass die runde Form notwendig für die Funktionalität ist. Aber Ohren sind nun mal oval, also sollten sich vernünftige Kopfhörer meiner Meinung nach dieser Form anpassen um die bestmögliche User-Experience zu ermöglichen. Autos haben schließlich auch keine viereckigen Radkästen.

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