Philips Fidelio Android-Sound-Docks angetestet

Heute war es mal wieder so weit, ein paar schicke Testgeräte schlugen bei mir auf und diesmal habe ich mich besonders darauf gefreut. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mich nicht nervt, dass man für Apfel-Hardware Zubehör bis zum Umfallen findet und bei Androiden meist leer ausgeht bzw. ewig suchen muss. Gerade in Sachen Dockingstationen bzw. Sound-Docks schaut es extrem bescheiden derzeit aus.

Daher freut es mich natürlich, dass Philips dem (endlich) entgegenwirken will und aus diesem Grund die Android-Sound-Docks Philips Fidelio 111 sowie Philips Fidelio AS851 auf den Markt bringt. Beide Geräte sind also heute bei mir eingetroffen und mussten sich bereits einem ersten Test mit meinem Nexus S unterziehen.

Philips Fidelio AS851

Das Philips Fidelio AS851 ist das größere und mit knapp 190 Euro auch teurere Dock, macht aber einiges her und ist natürlich auch vom Sound deutlich voller, als sein kleiner Bruder.

Im Lieferumfang befinden sich ein Netzkabel, eine Fernbedienung, 3,5 mm Stereo-Line-Eingangskabel, Garantiezertifikat, Weltweite Garantiekarte, Schnellinstallationsanleitung und das Benutzerhandbuch. Auf der Vorderseite lässt sich über einen microUSB-Anschluss (FlexiDock) jedes beliebige Android-Smartphone auf einer verschiebbaren Leiste befestigen.

Dabei lässt sich der Connector an sich noch beliebig anpassen und drehen. Auch Smartphones mit seitlichem microUSB-Anschluss können so genutzt werden, ohne, dass es komisch ausschaut.

Es ist auch möglich per 3,5er Klinke-Kabel etwas an den AUX-In-Eingang anzuschließen und ein zusätzliches Gerät an einem USB-Port zu laden. Das Gerät, welches vorne drauf steht, wird natürlich auch gleichzeitig während der Nutzung geladen. Die Verbindung via Bluetooth klappte in Sekunden, wobei ich mir dazu über den angebrachten QR-Code die passende Gratis-App aus dem Android Market geladen habe.

Philips Fidelio im Android Market

In der App steht einem sowohl eine Verknüpfung zum Audioplayer Songbird zur Verfügung, als auch eine angepasste Version vom Onlineradio TuneIn. Man muss das Programm natürlich nicht benutzen, denn das Dock gibt einfach alle Audio-Signale aus, die auf dem Gerät laufen. Telefonie habe ich in meinem kurzen Test aber nicht hinbekommen, ich suche da noch nach einer Lösung.

Der Sound klingt angenehm warm und dröhnt nicht, wobei die Qualität bei lokalen MP3-Dateien (gefühlt) besser ist, als beim Onlineradio. Das hängt allerdings immer von der Qualität des Streams ab. Das Philips Fidelio AS851 unterstützt die Bluetooth-Profile A2DP, AVRCP, SPP und haut zweimal 15 Watt (RMS) raus. Weitere Technische Details findet ihr in diesem PDF.

Philips Fidelio 111

Das Philips Fidelio 111 ist ein kleineres sowie rundes Dock, welches ohne Fernbedienung daher kommt, aber über eine LED-Uhr sowie ein zweistufiges Nachtlicht verfügt. Mit unter 100 Euro kostet es nur halb so viel wie das Fidelio AS851.

Mir persönlich gefällt dieses Gerät etwas besser. Es ist zwar nicht dafür geeignet, auf Party auch mal für die Musik zu sorgen, aber es ist schön kompakt, schaut schick aus und verfügt auch über das verstellbare FlexiDock. An diesem Geräte befindet sich allerdings kein extra USB-Anschluss und auch kein 3,5mm Klinke-Eingang.

Auch das Philips Fidelio 111 unterstützt die Bluetooth-Profile A2DP, AVRCP, SPP und haut 4 Watt (RMS) raus. Weitere Technische Details findet ihr in diesem PDF.

Unterm Strich sind beides interessante Android-Sound-Docks, welche zwar nicht ganz billig sind, aber vom Klang und der Verarbeitung zumindest im ersten Moment überzeugen können. Ich habe beide Geräte jetzt eine Weile hier und bin mir ziemlich sicher, dass ich mir den Kleinen für mein Samsung Galaxy Nexus, welches ich hoffentlich in Kürze erhalte, zulegen werden. Falls noch Fragen vorhanden sind, einfach in die Kommentare damit! ;)

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.