Postbank verkauft Billig-Tablet FX2 xPAD7 mit Android

Ich verstehe nicht, wo das Problem der deutschen Firmen liegt, sich mit Herstellern ansprechender Hardware zusammen zu tun. Gerade wie in diesem Fall, in dem die Postbank ihren Kunden das Billig-Tablet FX2 xPAD7, welches mit Android läuft, zum Vorteilspreis anbietet. Für jemanden der sich auskennt ist es eine Beleidigung, alle anderen werden sich wohl einfach über das lahme Teil ärgern.

Bevor jetzt wieder die Sparfüchse in den Kommentaren losschreien: Ja, es muss auch günstige Geräte geben, aber die machen in dieser Form nicht nur den Ruf eines mobilen Betriebssystems kaputt, sondern rufen auch schlechte Laune bei den Nutzern hervor. Archos hat es mit dem Archos 101 auch geschafft ein 10 Zoll-Tablet mit kapazitivem Screen auf den Markt zu bringen, bei dem die Nutzung kein Krampf und der Preis angemessen ist. Wer als Lockangebot Chinaramsch aufkauft, muss sich nicht wundern, dass er die Kunden enttäuscht.

Wie bereits beim Pearl Touchlet erwähnt, diese Geräteklasse ist ein besserer E-Book-Reader, der viel Zeit, Geduld und Lust zum Ausprobieren erfordert, bis alles so läuft, wie man es gerne möchte. Man wird schnell an seine Grenzen stoßen, ob man dass will, bzw. wie tief man für etwas Besseres in die Tasche greifen würde, ist dann jedem selbst überlassen.

Technische Daten FX2 xPAD7

  • VIA Prozessor – 8505 mit 300MHz
  • 256 MB Arbeitsspeicher
  • 2GB interner Speicherplatz
  • 0.3MP Kamera
  • 7 Zoll resistives Touch-Display (WVGA Auflösung: 800×480 Pixel, 17,87cm)
  • WiFi (802.11 b/g)
  • mini USB Schnittstelle inkl. USB Adapter (z.B. für USB Stick)
  • microSD Karten-Slot (bis max. 16GB)
  • Rotations-Sensor (Gravity-Sensor)
  • Android
  • 3G Support über ext.USB (Huawai E220/E230/E770/K3565)

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.