Roborock S7 im Test mit der neuen Auto-Entleerungsstation

Roborock S7 Absaugstation Header

Der Roborock S7 begleitet mich nun seit einigen Wochen. Neu ist jetzt die Auto-Entleerungsstation und die ändert bei mir tatsächlich einiges.

Zugegeben: Saugroboter sind wirklich gut geworden, aber sie sind bei mir dann doch etwas in den Hintergrund gerückt, da die Wischfunktion im Fokus stand. Es wurden gute 2-in-1-Geräte, aber das ist etwas, was ich nicht benötige.

Meine Bäder kann ein Roboter nicht reinigen (Grund: Aufbau des Bades) und in der Küche habe ich nur eine kleine Zeile mit Fließen, die beim Putzen der Bäder einfach schnell gewischt wird. Für mich ist eine Wischfunktion also überflüssig.

Viel wichtiger ist die Saugfunktion, doch der Behälter dafür wurde irgendwie eher kleiner und beim Roborock S7 ist es im Moment so, dass ich diesen eigentlich nach jedem Durchlauf leeren darf – das soll die Entleerungsstation jetzt ändern.

Video: Roborock S7 + Entleerungsstation

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Der Roborock S7

Zum Roborock S7 wurde bisher schon viel gesagt und geschrieben, aber auch nach mehreren Wochen bin ich mit dem Saugroboter immer noch zufrieden. Es ist im Vergleich mit vielen anderen Modellen durchaus smart, was den Ablauf und den Putzvorgang angeht, und er besitzt eine durchaus gute Saugleistung.

Letzteres ist mir wichtig, da ein Saugroboter bei mir auch Teppiche reinigen muss. Er ersetzt zwar nicht den Dyson V11, wenn es um eine gründliche Reinigung geht, aber er erleichtert die Arbeit und sorgt eben dafür, dass man weniger oft den Dyson nutzen muss. Für mich ist das eine wirklich gute Saug-Kombination.

Roborock S7 Saugstation App

Auch die App von Roborock ist gut und bietet alles, was ich benötige. Seien es Räume, das Speichern von Karten, Putzpläne und mehr. Und vor ein paar Tagen gab es auch ein größeres Update, welches eine ansprechendere Optik mitbrachte. Nur eine App für die Apple Watch fehlt mir (ja, das hätte ich gerne).

Die Auto-Entleerungsstation

Mein Hauptkritikpunkt war aber, da ich eben keine Wischfunktion benötige, dass der Saugbehälter zu klein ist. So muss man vor jeder Reinigung überlegen, ob noch genug Platz ist und automatische Abläufe ergeben eigentlich keinen Sinn, da man dann vergisst, dass man den Saugbehälter eben noch entleeren muss.

Die Auto-Entleerungsstation ändert das und sie ist wirklich extrem schnell und einfach eingerichtet. Man entfernt eine kleine Klappe im Roborock S7, dann gibt es noch einen neuen Saugbehälter, den man tauscht und das war es. Dann auf die Entleerungsstation stellen und schon wird diese erkannt und gespeichert.

Roborock S7 Saugstation Top

Die Station ist recht groß und mit 5,5 kg kein Leichtgewicht, aber sie steht bei mir sowieso versteckt und daher ist das kein Problem. Der Staubbehälter im Roborock S7 kommt auf 470 ml und die Station auf 1,5 l, man kann also drei volle Ladungen entleeren lassen. In der Regel sind es aber 4-5 Saugvorgänge bei mir.

Wo ich beim ersten Mal erschrocken bin: Die Entleerungsstation ist unglaublich laut. Ich war gerade in meinem Büro am anderen Ende der Wohnung und dachte da sei etwas kaputt oder so. Der Absaugvorgang geht aber recht zügig und das ist auch kein großer Nachteil, man (und die Katzen hier) gewöhnt sich auch dran.

Roborock S7 Saugstation Behaelter

Bisher ist der Ablauf zuverlässig und der Roborock S7 findet die Absaugstation und entleert sich komplett. In der App kann man übrigens festlegen, ob der Schmutz im Behälter „smart“ entleert werden soll, alternativ gibt es noch leicht, mittel und max. Und man kann die automatische Entleerung nach dem Vorgang ausstellen.

Ich habe es bei „smart“ und der automatischen Entleerung belassen, denn genau das möchte ich ja. Der Roborock S7 soll mir so viel Arbeit wie möglich abnehmen. Das Entleeren des Behälters klappt gut und das ist eigentlich auch schon alles, was man dazu sagen kann. Ein simples Produkt mit einer einzigen Funktion.

Fazit zur Kombination

Ich werde da im Herbst oder Winter sicher nochmal ein Fazit nach ein paar Monaten ziehen, denn das ist auch ein Produkt, welches ich wirklich lange beobachten und testen möchte. Das Fazit nach ein paar Tagen/Wochen fällt aber positiv aus.

Es ist ein unglaubliches 1st-World-Luxus-Problem, ich weiß, aber bei mir kam es immer wieder vor, dass ich dann doch kurz den Dyson geschnappt habe, da ich in der Nähe war und nicht wusste, ob der Roborock S7 jetzt wirklich leer ist.

Roborock S7 Saugstation Auffahrt

So eine Auto-Entleerungsstation macht so ein smartes Produkt im Alltag deutlich angenehmer für mich, denn ich gehe mal davon aus, dass ich den Behälter jetzt nur noch alle 2-3 Wochen entleeren muss (das deutet sich zumindest jetzt an).

Nur der Preis ist mit 299 Euro kein Schnäppchen, aber das ist der Roborock S7 selbst auch nicht. Es ist eine teure Kombination, die mir den Alltag aber wirklich erleichtert. Wie gesagt, ich habe Katzen und könnte daher täglich saugen.

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  1. Bernd sagt:

    Wir hatten auch erst überlegt uns das Teil zuzulegen, aber da wir eh jedes Mal den Mop tauschen (haben uns bei Amazon ein Paket mit acht Stück geholt) & das Wasser nachfüllen, kann man auch direkt kurz den Staubbehälter leeren.. von daher wären die (aus meiner Sicht viel zu hohen) Kosten von 299,- rausgeschmissenes Geld.

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