1.111 PS oder 900 km Reichweite: Lucid startet 2022 in Deutschland

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Die Marke Lucid werden einige von euch sicher schon kennen, denn in den USA liefert man bereits die ersten Elektroautos aus. Es ist eine neue Luxus-Marke, die schon letztes Jahr betont hat, dass man 2022 in Deutschland starten möchte.

Lucid will Ende 2022 bei uns ausliefern

Und bald geht es los, denn am 13. Mai öffnet man das Lucid Studio in München und dann kann man das erste Elektroauto bestellen. Den Anfang macht die Lucid Dream Edition, die man bei uns in zwei Versionen kaufen kann: Performance oder Range.

Ihr habt es euch bei der Überschrift jetzt sicher schon gedacht: Es gibt entweder 900 km Reichweite oder 1.111 PS. Beide Modelle haben aber 1390 Nm Drehmoment und nutzen die 924-Volt-Technologie. Außerdem machen beide bei 270 km/h dicht.

Lucid Air Front

Ich würde da ehrlich gesagt die Reichweite mitnehmen, denn da gibt es immerhin 933 PS, die jedem Menschen ausreichen sollten. Ich bin fast alle Taycan-Modelle gefahren und kann sagen, dass selbst der Turbo S doch eher überflüssig ist.

Doch egal, ob man am Ende den Lucid Air Dream Edition P oder Lucid Air Dream Edition R wählt, man zahlt immer 218.000 Euro. Die ersten Auslieferungen sollen noch Ende 2022 folgen (gilt auch für Norwegen, Schweden und die Schweiz).

Lucid Dream Edition

In den kommenden Jahren möchte Lucid weitere Länder in Europa erobern und mit dem Lucid Air (als Pure, Touring und Grand Touring) ist noch ein weiteres Modell für die Zukunft geplant, welches dann bei ca. 100.000 Euro in Deutschland startet.

Technisch sehr beeindruckende Elektroautos, die ich jetzt schon häufiger bei dem ein oder anderen US-Tech-YouTuber gesehen habe. Lucid trifft aber nicht meinen Geschmack. 200.000 Euro sind sowieso irre, das steht auf einem anderen Blatt, aber da würde ich lieber auf Reichweite verzichten und mir einen Taycan holen.

Die deutsche Produktseite von Lucid Motors ist jetzt übrigens auch online.

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  1. Peter 🪴

    Für 200.000 verzichtet sicherlich die Masse auf Reichweite oder PS.
    Eigentlich dürften die Presse und die Blogs über solch einen Unsinn überhaupt nicht berichten. Rein ökonomisch gesehen, scheinen die Autohersteller nur noch Marge machen zu wollen. Heißt im Umkehrschluss, dass sich Auto fahren in Zukunft nur noch gut betuchte Menschen leisten könne. Der Rest läuft, denn auch Elektroräder kosten mittlerweile das zehnfache eines konventionellen Drahtesels.

  2. Gerald 👋

    Die Preisentwicklung ist wirklich übel. Ja, es gibt oft genug eine Basisversion, aber bei diesen ist die Reichweite häufig genug unverhältnismäßig viel kleiner und der Wiederverkaufswert dürfte auch entsprechend ausfallen. Und schon reden wir ganz, ganz schnell über >60.000€ für ein Mittelklassefahrzeug. Gerade bei der derzeitigen Entwicklung der Lebenshaltungskosten ist das einfach unheimlich viel Geld. Dazu Lieferzeiten jenseits von Gut und Böse…

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