Facebook will weniger Politik anzeigen

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Facebook ist nicht nur für die Unternehmen zu einer großen Werbeplattform geworden, auch die Politik hat die Plattform schon lange für sich erobert. Doch spätestens nach der Wahl von Trump wurde klar: Das ist keine gute Entwicklung.

Facebook will weniger Streit im News Feed

Bei Facebook hat man immer wieder versucht das zu lenken, doch der Algorithmus pusht am Ende das, was die Menschen interessiert. Und wenn etwas polarisiert (wie falsche Aussagen von Politikern), dann wird das eben hoch gewichtet.

Mark Zuckerberg gab vor den US-Wahlen 2020 bekannt, dass man Maßnahmen eingeleitet hat, um dagegen vorzugehen. Diese wird es nun weltweit geben, zum Beispiel werden Gruppen, die sich damit beschäftigen, nicht vorgeschlagen.

Doch das ist noch nicht alles, denn im Rahmen der Geschäftszahlen gab der Chef von Facebook auch bekannt, dass man den News Feed so optimieren möchte, dass weniger Politik und Streitereien angezeigt werden. Wie? Das ist noch unklar.

Ein fast unmögliches Ziel für Facebook

Ein löblicher Ansatz, mit dem sich Facebook aber auch ins eigene Bein schießen könnte. Hass und Hetze sind mittlerweile ein großer Bereich von Facebook und das lockt aktive Nutzer an und das sorgt eben dafür, dass die Werbung gut läuft.

Die Meinungsfreiheit soll damit nicht eingeschränkt werden, so Mark Zuckerberg. Facebook musste Kritik einstecken, da in den US-Medien immer wieder berichtet wurde, dass das Netzwerk eine Rolle beim Sturm auf das Capitol gespielt hat.

Es wird keine leichte Aufgabe für Facebook und es kann nur über einen Eingriff in den Algorithmus passieren. Doch so lange der Fokus auf polarisierenden Themen liegt, wird sich die Plattform nicht ändern (da sich Menschen nicht ändern). Und ändert man den Fokus, dann ist die Gefahr groß, dass die Werbeeinnahmen sinken.

So sehr ich die Aussage von Mark Zuckerberg schätze, so wenig glaube ich an eine echte Veränderung der Plattform. Facebook ist ein börsennotiertes Unternehmen und da gibt es nur eine Sache, die für Investoren wichtig ist: Geld und Wachstum.

Dieses Ziel ist fast unmöglich für Facebook zu erreichen.

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