Mercedes-Benz tritt mit AMG-Werbung ins Fettnäpfchen

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Bei Mercedes-Benz wollte man gestern den „GLA 45 4MATIC” über Twitter bewerben und wählte dabei eine eher ungeschickte Ausdrucksweise.

Während sich die Medien in den letzten Wochen nämlich über die Auswirkungen der Klimakrise und die steigenden Temperaturen unterhielten, dachte man sich bei Daimler: Wir nutzen diese Hitze, um einen Spritschlucker zu bewerben.

Wenn der Sommer noch nicht warm genug war, dann kauft diesen AMG, so die Aussage von Mercedes-Benz. Die Ironie an der Sache: Autos wie dieses stehen in der Kritik, unter anderem für solche Extremwerte verantwortlich zu sein.

Mercedes-Benz: Ungeschickte Ausdrucksweise

Ich will hier übrigens nicht allgemein gegen Benziner schießen, das wäre zu extrem, aber die Aussage ist bei diesem Tweet wirklich unglücklich gewählt.

If this summer wasn’t warm enough already, the Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC will heat things up even more with this red-hot finish.

Die Aussage wird (da Pflicht) mit dem Kraftstoffverbrauch kombiniert:

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,5 l/ 100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 193 g/km

Die Reaktionen unter dem Tweet sind eindeutig, da hat sich Mercedes-Benz keinen Gefallen getan, ausgerechnet jetzt im Hochsommer und bei allen den Diskussionen über CO2-Emissionen auch noch einen Tweet zu veröffentlichen, welcher bei der extremen Hitze einen AMG empfiehlt, der 8,5 Liter auf 100 Kilometer (und sowas sind ja oft sehr optimistische Werte) verbraucht.

Nachtrag: Es war keine gezielte Marketing-Aktion von Mercedes-Benz und man bezeichnet den Tweet mittlerweile als Fehler und entschuldigt sich auch:

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