Plug-In-Hybride: Kommt eine Anpassung der Förderung?

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Die Förderung der Elektromobilität wird nicht immer begrüßt, aber was vor allem sehr häufig in der Kritik steht, sind teils hohe Fördersummen für Plug-In-Hybride. Da gab es nämlich schon Studien, die gezeigt haben, dass die in der Theorie ermittelten Werte weit von dem abweichen, was der Alltag zu bieten hat.

Heißt: Das Ladekabel staubt bei vielen im Kofferraum zu und vor allem bei den Dienstwagen sind Plug-In-Hybride beliebt, da man sich den Bonus sichern und nach außen etwas für das Marketing machen kann, obwohl man selbst am Ende vielleicht so gut wie gar nicht komplett elektrisch mit dem Auto unterwegs ist.

Wird die Förderung bald angepasst?

Andreas Scheuer denkt daher laut Reuters über eine Anpassung der Förderung nach, ohne allerdings konkrete Vorschläge zu bringen. Der Umweltverband BUND fordert, dass Kaufprämien „künftig an real klimaverträglich gefahrene Kilometer gebunden sein“ sollten – man könnte den Anteil an eine Behörde übermitteln.

Bei modernen Autos wäre das durchaus eine mögliche Option, immerhin sind die Autos mit dem Internet verknüpft und es wäre sicher nicht schwer die Software so anzupassen, dass man die Förderung erst dann bekommt, wenn man eine gewisse Strecke elektrisch gefahren ist. Die Umsetzung wäre aber auch aufwendig.

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Persönliche Meinung: Ich finde Plug-In-Hybride gar nicht so schlecht und obwohl ich gerne rein elektrisch fahren würde, hält mich der Schritt immer wieder ab, da ich jetzt nicht mehr daheim laden kann. Ein Plug-In-Hybrid wäre aber eine gute Option, da ich durchaus viele Ladesäulen in meinem Umkreis habe.

Ich finde aber auch, dass die Förderung zu hoch ist, denn es führt aktuell auch dazu, dass sich Autohersteller wie BMW oder Audi zu sehr auf diese Technologie versteifen. Meiner Meinung nach, und das wäre eigentlich ein Nachteil, wenn ich mir so ein Auto zulegen würde, würde ich diese Technologie gar nicht fördern.

Das Geld der Plug-In-Hybride würde ich eher in den Ausbau der Infrastruktur stecken, denn das würde der CO2-Bilanz langfristig besser tun. Die Förderung der Plug-In-Hybride mit recht hohen Summen hat meiner Meinung nach nur ein Ziel: Die Autohersteller zu belohnen, die den E-Wandel etwas verpennt haben.

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