Porsche plant Batteriefabrik für Performance-Modelle

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Porsche hat einige Medien am Wochenende mit Informationen zum neuen Joint Venture „Cellforce“ versorgt. Das ist die erste Batteriefabrik in Deutschland und Porsche möchte ab 2024 in Tübingen eigene Akkus für Elektroautos produzieren.

Der Anteil von Porsche liegt bei 83,75 Prozent und das Projekt gehört nicht zu den geplanten Gigafactorys der Volkswagen AG. Porsche hat Anfang 2021 bestätigt, dass man nun eigene Kompetenzen in diesem Bereich aufbauen möchte.

Porsche: Akkus für Performance-Modelle

Bei Autocar hat Michael Steiner von Porsche verraten, dass der jährliche Output irgendwann für bis zu 1000 Elektro-Sportwagen reichen soll und im Vergleich zu den normalen Akkus für den Massenmarkt gibt es auch einige Vorteile:

  • Die Energiedichte soll höher sein
  • Das regenerative Laden soll besser werden
  • Es soll noch schneller geladen werden
  • Die Batterien halten höhere Temperaturen aus

Der Fokus liegt nicht auf günstigen Elektroautos (also für Porsche-Verhältnisse), sondern auch „High-Performance-Versionen“ und auch dem Motorsport. Das Ziel ist es die besten Akkus für Elektro-Sportwagen zu bauen, so Porsche. Das Team soll sich in erster Linie darum kümmern und nicht direkt um die Kosten.

Porsche: Vorteil im Wettbewerb

Sollte das Projekt erfolgreich sein und sollte man gewisse Fortschritte für die breite Masse nutzen können, wird das die Volkswagen AG sicher machen. Doch das Team von Michael Steiner will sich hier abheben und langfristig einen Vorteil im harten Wettbewerb mit anderen Konkurrenten wie Tesla und Co. aufbauen.

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Porsche hat noch nicht mitgeteilt, für welche Modelle diese Akkus gedacht sind, aber da es noch ein paar Jahre dauert, müssen wir darauf sicher noch eine Weile warten. Womöglich will man diese Akkus für die kompakteren Modelle wie den geplanten Elektro-718er entwickeln (daher auch die höhere Energiedichte).

Sollte Porsche hier erfolgreich sein, dann wäre sicher auch ein elektrischer 911er nicht mehr ausgeschlossen, auch wenn Porsche weiterhin hofft, dass dieser als Verbrenner erhalten bleiben kann. Es ist schön, dass Porsche die Kompetenzen in Deutschland aufbaut und ich bin gespannt, ob man die Ziele erreicht.

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