• Spionagevorwürfe: Huawei-Gründer geht an die Öffentlichkeit

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    Der Milliardär und Gründer von Huawei, Ren Zhengfei, ist nicht als Person bekannt, die gerne in der Öffentlichkeit steht. Auch wenn man mal ein bisschen sucht, wird man kaum etwas über ihn finden. Sein Wikipedia-Eintrag ist fast leer.

    Er sprach das letzte Mal vor vielen Jahren öffentlich über Huawei, doch nun ist mal wieder ein Zeitpunkt gekommen, an dem er sich selbst in den Fokus rückt. Es gibt Spionagevorwürfe gegenüber Huawei, das will er ändern.

    Ren Zhengfei unterstützt zwar die Kommunistische Partei Chinas, gibt aber an, dass sein eigenes Geschäft mit Huawei nichts damit zu tun habe. Er würde nie etwas tun, was der Welt schadet und es gibt keine Verbindung zwischen Huawei und der Regierung. Er würde jede Anfrage der Regierung ablehnen.

    Trump bezeichnete er übrigens als „tollen Präsidenten“ und nimmt nun die abwartende Haltung ein und schaut, was mit seiner Tochter passieren wird.

    Huawei sei irgendwie in den Handelskrieg zwischen China und den USA hineingeraten, mal schauen, wie das nun weiter geht. Ren ist zuversichtlich, dass man den Umsatz jedoch von 100 Milliarden auf 125 Milliarden Dollar in diesem Jahr steigern können wird. Und wenn nicht, auch nicht schlimm.

    Huawei is not a public company, we don’t need a beautiful earnings report. If they don’t want Huawei to be in some markets, we can scale down a bit. As long as we can survive and feed our employees, there’s a future for us.

    Es ist jedoch kein Zufall, dass sich der Gründer von Huawei nun nach langer Zeit mal wieder öffentlich äußert, denn der 5G-Ausbau steht an und das ist einer der wichtigsten Geschäftsbereiche des Unternehmens. Spionagevorwürfe können diesem Zweig schaden und das möchte man vermeiden.

    Vom BSI gab es übrigens Ende 2018 eine Entwarnung. Und da es bisher keine Beweise gibt, kann man nicht davon ausgehen, dass die Regierung in China über Huawei die Nutzer ausspioniert. Das Problem an der Sache ist nur, dass man als Unternehmen in China am Ende keine Wahl hat.

    So ist es eben, wenn man in einem sozialistischen Einparteiensystem agiert.

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