Stilo Pen Touchscreen-Stylus vorgestellt

Nachfolgend lest ihr einen Gastbeitrag von unserem Leser Patrick Kremer, der euch den „Stilo Pen“ vorstellt.

Hallo Leute, dass hier ist mein erster Beitrag den Ich verfasse, daher bitte Ich um ein wenig Rücksicht! :-) Heute möchte Ich euch etwas über den „Stilo Pen“ erzählen und euch zeigen, warum man ihn kaufen (oder auch nicht) sollte. Also fangen wir an!

Was ist „Stilo“ überhaupt? Stilo ist ein aktiver Stylus für so ziemlich jedes erhältliche Gerät. Was diesen Stlyus aber besonders macht ist, dass er komplett ohne App daher kommt und funktioniert. Er läuft über eine Batterie und nicht über einen integrierten Akku und muss auch nicht eingerichtet werden. Ich möchte euch heute einfach mal den Weg vom „Auspacken, Testen und mein Fazit“ leiten.

Verpackung und Inhalt

Ein Foto vom Stylus ziert die Front der sonst in schwarz gehaltenen Verpackung.
Auf der Unterseite findet ihr noch den Namen der Farbe, Oben der Firmenname.
Auf der Rückseite sind einige Informationen und Funktionen des Stylus aufgelistet,
am unteren Ende findet ihr sonst nur Seriennummern und einige unnötige Informationen.

Ihr findet oben auf der Verpackung ein Stück, gekennzeichnet mit einer Eins, an dem ihr ziehen müsst, um sie zu öffnen. Zuerst seht ihr einen Quickstart Guide der euch zeigt, wie ihr die Batterie einlegt und den Stift benutzt und weiter einen Zettel der den „Precision Film“ bewirbt. Über den kann Ich euch aus eigener Erfahrung leider nichts sagen, es soll wohl eine spezielle Displayfolie sein, die die gesamte Eingabe mit dem Stift weiter erleichtern bzw. verbessern soll.

Hinter den Zetteln befindet sich nun der eigentlichen Stift. Um ihn heraus zu nehmen kann man entweder mit Gewalt daran ziehen, oder wenn es nach Nummer Zwei geht, die Packung umdrehen und den Stift nach Anweisung Drei herausdrücken. Ach ja, auf der Unterseite ist noch die Batterie die ihr herausnehmen müsst.

Inbetriebnahme und Test

Oben die Kappe abgenommen und die Batterie eingelegt, ist der Stylus auch schon einsatzbereit. Ihr müsst ihn nur noch über den schwarzen, länglichen Button auf der Front einschalten. Die Spitze kann verstellt werden um besser auf Geräten zu funktionieren die z.B. eine Glasfolie aufgebracht haben. Dabei gilt – Je länger ausgefahren die Spitze ist, desto besser funktioniert sie auf dem Display. Für meinen Test nutze Ich mein Galaxy S7 Edge.

stilo pen_5

Im ersten Moment wirkt die Benutzung, zumindest für mich, ungewohnt. Da die Spitze des Stylus in diesem Fall nicht aus Silikon besteht, hat man das Gefühl, man würde auf dem Display herumkratzen. Nach etwa einer Woche Nutzung konnte Ich allerdings nicht einen einzigen Mangel am Glas feststellen (was auch absolut nicht passieren darf!) Was Ich sofort gemerkt habe ist, dass der Stylus deutlich präziser ist als ein Stift mit Silikonspitze.

Um die Präzession zu testen, habe Ich mit dem Stift gezeichnet (Autodesk Sketchbook), das Spiel „Draw Something“ gespielt aber auch normale Games wie „Vain Glory“ gezockt. Alles lief rund, die Eingabe des Stylus wurde ohne Verzögerungen oder Ungenauigkeiten ausgeführt.

Lebensdauer

Ein kurzer Abschnitt, aber der ein oder andere wird sich fragen wie lange der Stylus mit einer Batterie hält. Der Hersteller gibt eine Nutzungszeit von 12 Stunden an, dabei wird nur Strom verbraucht, wenn der Stift auch wirklich genutzt wird. Einen Anschluss zum Laden gibt es nicht, also müsst ihr die Batterie einfach wechseln wenn der Stylus „leer“ ist.

Preis und Verfügbarkeit

Der Stylus kostet im US-Shop des Herstellers 49,99$ unabhängig von der Farbe. Für den Versand nach Deutschland fallen leider nochmals happige 24,99$ an Kosten an. Die Lieferung dauert 6-10 Werktage, in meinem Fall hat das ganze etwa 8 Werktage gedauert.

Fazit zum Stilo Pen

Kommen wir nun zu meinem Fazit. Ja, der Stift ist besser als ein „normaler“ Stylus. Das gilt meiner Meinung nach sowohl für die Funktion als auch für die Optik. Die gesamte Aufmachung und das Produkt sind toll, doch es gibt für mich ein großes ABER. Der Stylus ist mit seinen knapp 75$ (inkl. Versand) einfach sehr teuer. Für jemanden, der einfach nur einen Stylus für eine bessere Eingabe nutzt ist das einfach zu viel. Menschen, die beispielsweise auf Tablets zeichnen und sowas gar beruflich machen, ist es eine Überlegung wert sich den Stylus zuzulegen.

 Über den Autor: Mein Name ist Patrick Kremer, Ich bin 24 Jahre alt und ein wahrer Technik Freak. Ich arbeite im Einzelhandel und bin, wie hätte es anders sein können, für Smartphones und Co. zuständig. Ich teste verschiedenste Devices (egal ob Tablet, Handy und/oder Zubehör) und bin immer auf dem neusten Stand!

Als ehemaliger Medieninformatik-Student, kenne Ich mich auch bestens in Design und fast allen Audio-Visuellen Bereichen aus. Unter meinem Internet-Pseudonym „AbyssTrion“ findet man mich auf so ziemlich allen sozialen Netzwerken.

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