Surface Pro 3: Software und Start-Button-Verhalten müssen noch optimiert werden

Microsoft Surface Pro 3 Header

Nachdem Microsoft das Surface Pro 3 offiziell vorgestellt hat und auch die Preise für den deutschen Markt bekannt sind, konnte erst Tester das Gerät bereits begutachten. Neben viel Lob machte sich bei zwei Punkten schnell Ernüchterung breit.

Im Detail geht es um eine spezielle Photoshop-Version für das Microsoft-Tablet und Probleme bezüglich des Start-Buttons. Bei der Präsentation vom Surface 3 Pro zeigte man stolz eine speziell angepasste Touch-Version von Photoshop, der wohl wichtigsten Bildbearbeitungssoftware auf dem Markt. In Kombination mit dem Eingabestift soll das Surface Pro 3 hier seine Stärken ausspielen. Die ersten Tester bemerken allerdings recht schnell, dass man von einer gelungenen Umsetzung noch entfernt ist. Selbst auf dem Modell mit einem Intel Core i5-Prozessor soll die Photoshop-Version schnell ins Stock geraten und kein flüssiges Arbeiten mehr erlauben.

Bild: penny-arcade

Handballen mit Start-Button-Kontakt – Bild: penny-arcade

Noch ärgerlicher ist derzeit eine bauartbedingte Einschränkung beim Start-Button. Dieser befindet sich auf der rechten Seite des Gerätes und wird beim Arbeiten mit dem Eingabestift immer wieder aus Versehen berührt. Es handelt sich um einen kapazitiven Button ohne Druckpunkt. Während das Display zum Beispiel den Handballen des Nutzer bei Stifteingabe ignoriert, macht dies der Start-Button nicht.

Hier muss Microsoft, ebenso wie Adobe bezüglich der Performance-Probleme, mit einem Software-Update nochmal Hand anlegen, welches wahrscheinlich zeitnah verfügbar gemacht wird. Da das Surface Pro 3 erst ab August hierzulande zu haben sein wird, dürften bis dahin derartige Bugs gefixt sein.

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