Tesla plant wohl einen eigenen Dienst für Musikstreaming

Der Markt für Musikstreaming könnte bald einen weiteren Mitbewerber bekommen: Tesla. Dort soll man bereits Gespräche mit Musiklabels führen.

Ein aktueller Bericht von Recode behauptet, dass sich Tesla im Gespräch mit den großen Musiklabels befindet. Man möchte einen eigenen Streamingdienst auf die Beine stellen und anbieten. Klingt vielleicht erst mal abwegig, ist es aber gar nicht. Und Peter Kafka von Recode ist eine sehr glaubwürdige Quelle.

Warum sollte Tesla das also machen, es gibt doch schon einen harten Wettkampf in diesem Bereich? Die Quellen bei den Musiklabels wissen es selbst nicht, doch Tesla selbst liefert indirekt die Antwort auf diese Frage. Recode hat bei Telsa nachgefragt und wollte eine Stellungnahme zu dieser Meldung haben.

We believe it’s important to have an exceptional in-car experience so our customers can listen to the music they want from whatever source they choose. Our goal is to simply achieve maximum happiness for our customers.

Tesla und Spotify sind zwar (außerhalb der USA) Partner, doch Tesla ist bekannt dafür, dass man möglichst viel selbst herstellen und anbieten möchte. Und da die Dienste für Musikstreaming immer wichtiger und in Zukunft ein fester Bestandteil von Autoradios sein werden, ergibt so ein Schritt durchaus Sinn.

Der Fokus von Tesla dürfte also nicht unbedingt auf der Verdrängung von Spotify und Apple Music liegen, sondern einem guten Benutzererlebnis für die Käufer eines Tesla. Daher plant man auch noch ein Web-Radio für den Dienst. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man Spotify und Co angreifen möchte. Hier dürfte es um eine Unabhängigkeit von solchen Diensten gehen. Und für die Musiklabels ist Tesla interessant, immerhin soll es 400.000 Vorbestellungen für Model 3 geben.

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