Ultrasone Sirius Bluetooth-Adapter ausprobiert

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Von Ultrasone hatten wir hier unter anderem schon einen Test der Kopfhörer Performance 840. Diese Kopfhörer werden via Klinkensteckerkabel mit dem Abspielgerät verbunden. Manch einer mag genau diesen unverfälschten Musikgenuss via Kabel, dem anderen genügt die schnurlose Übertragung nach Standards wie z. B. aptX.

Ultrasone hat nun den kleinen Adapter Ultrasone Sirius herausgebracht, der an die vorhandene Performance-Serie gesteckt werden kann und die Kopfhörer auf diese Weise mit Bluetooth nachrüstet.

Lieferumfang

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In dem innen gut gepolsterten, kleinen Schächtelchen finden wir eine kurze Anleitung, nebst einem USB-Kabel zum laden des Adapters über den Klinkenstecker und natürlich den Sirius-Adapter selbst.

Inbetriebnahme

Vor der ersten Nutzung würde ich empfehlen den kleinen Adapter über das spezielle USB-Klinke-Kabel aufzuladen. Eine LED zeigt den jeweiligen Zustand des Adapters an und nach ca. 1 Stunde ist dieser komplett geladen.

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Anschließend muss der Sirius mit dem Smartphone verbunden werden. Dazu einfach lang den Einschaltknopf drücken und schon ist man im Pairing-Mode. Nun im Smartphone (oder dem jeweiligen Abspielgerät) in Bluetooth auf die Suche gehen und er sollte angezeigt werden. Logischerweise muss nun noch auf koppeln bzw. verbinden gedrückt werden und schon kann es los gehen.

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Mit einer vollen Ladung schafft der Sirius (je nach Lautstärke) bis zu 12 Stunden Playback. Gekoppelt mit dem Performance 840 kommt dabei wirklich toller Sound auf die Ohren. Ich persönlich kann mit meinem Laiengehör kaum einen Unterschied feststellen. Dazu muss natürlich die Quelle (Handy etc.) auch mit entsprechenden Features, wie aptX ausgestattet sein und damit fast verlustfreie Übertragung gewährleisten und auch das Quellmaterial möglichst in einer Top Qualität vorliegen.

Die meisten Handys lassen es noch zu, dass der Klang an die eigenen Ansprüche angepasst werden kann – spätestens dann ist der Ton perfekt und man spart sich das Kabelgefummel. Ein weiterer Vorteil des kleinen Sirius ist der, dass damit der Kopfhörer auch zu einem Headset wird, da in Sirius auch ein Mikrofon verbaut wurde. Die Gesprächsqualität war super, da die Ohrpolster die Umgebungsgeräusche minimieren und man sich fast komplett auf den Gesprächspartner konzentrieren kann.

Angeschlossen fällt der Sirius übrigens kaum auf. Die Tasten sind deutlich spürbar und somit auch gut bedienbar, ohne hinschauen zu müssen.

Ultrasone Performance 840 Over-Ear-Kopfhörer im Test26. Mai 2017

Die 12 Gramm Eigengewicht sind auf keinen Fall störend. Der Preis in Höhe von 139,- EUR dagegen vielleicht schon? Auf der einen Seite spart man sich evtl. die Anschaffung eines zweiten Kopfhörers mit integriertem Bluetooth, aber auf der anderen Seite bekommt man für das Geld auch schon ganze Kopfhörer mit Bluetooth statt nur einem Adapter.

Zumindest für mein Gehör ist die Klangqualität je nach Quelle durchaus mit der kabelgebundenen Variante vergleichbar. Wenn preislich noch ein wenig an der Schraube gedreht wird, gibt es eine klare Kaufempfehlung von mir.

Am Ende muss der Käufer natürlich selbst entscheiden, ob er lieber mit oder ohne Kabelverbindung seiner Lieblingsmusik frönt. Mit dem Sirius Bluetooth-Adapter kann man sich das dann sogar immer wieder erneut raussuchen.

Wertung des Autors
Michael Meidl bewertet Ultrasone Sirius mit 4.5 von 5 Punkten.

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