Verwirrung um Twitpic

Wer Fotos über Twitpic auf Twitter verbreitet, stimmt dem Verkauf seiner Bilder zu: Im Kleingedruckten räumt sich das Unternehmen umfassende Nutzungsrechte ein. Nun soll eine Agentur Promi-Fotos exklusiv vermarkten.

Mit diesen Zeilen leitete Spiegel Online gestern einen Artikel ein, der vor allem in Twitter sehr schnell seine Runde machte. Das Nachrichtenmagazin berichtete von einer Änderung der AGBs bei Twitpic, die einigen Usern nicht passten. Es handelt sich dabei um eine Vereinbarung mit der britischen Nachrichten- und Fotoagentur World Entertainment News Network (kurz: WENN), die das Recht haben Bilder von Twitpic zu vermarkten. Sinn und Zweck dahinter ist natürlich nicht das Bild von einem Gadget, welches ich mal eben twittere, da gibt es ganz andere Beispiele: Bilder von Prominenten, Bilder von Unglücksgebieten, etc.

Auch wenn das Unternehmen Twitpic ziemlich schnell eine Antwort (Your content, your copyrights) parat hatte, rechtfertigt das natürlich nicht den Vorgang, auch wenn es sich dabei um keine Seltenheit bei besuchergenerierten Webseiten handelt, so Noah Everett von Twitpic. Eine Erklärung liefert man auch gleich mit:

As we’ve grown, Twitpic has been a tool for the spread of breaking news and events. Since then we’ve seen this content being taken without permission and misused. We’ve partnered with organizations to help us combat this and to distribute newsworthy content in the appropriate manner.

Könnte ich vielleicht, sofern es keine Alternative gäbe, mit leben. Gibt es aber, auch wenn Twitpic zu den Favoriten von vielen (unter anderem auch von mir) gehört(e), so gibt es das draußen zahlreiche Dienste mit den gleichen Features. Ich habe in letzter Zeit sowieso festgestellt, dass ich immer häufiger Dienste wie Instagr.am nutze und Bilder vorher noch mit einem schicken Effekt versehe, Twitpic werde ich also vorerst einfach mal meiden. Wie sieht das bei euch aus?

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