Vodafone Easy: Neue Smartphone-Tarife

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Wie Vodafone heute mitgeteilt hat, ergänzt das Unternehmen zum 25. April 2017 sein bestehendes Tarifangebot um zwei neue Smartphone-Tarife für Einsteiger.

Vodafone Easy S und Easy M sollen sich in erster Linie an preissensible Kunden richten. Hier muss man bedenken, dass sich das auf die Vodafone Red-Tarife bezieht und (natürlich) nicht auf die Konkurrenz. Zum monatlichen Basispreis von 19,99 Euro bietet Vodafone im Tarif Easy S eine Telefonie-Flat und ein zwei Gigabyte großes Datenpaket. Für zehn Euro mehr gibt es im Tarif Easy M doppelt so viel Datenvolumen und eine SMS- & MMS-Flatrate dazu.

Wer möchte, kann zudem ein Smartphone zu einem Einmalpreis und einer monatlichen Zuzahlung von fünf bis 25 Euro erwerben. In der gesamten EU gelten die Tarifleistungen für Daten, Telefonie und SMS/MMS ohne Aufpreis.

Keine Premium-Dienste und kein LTE

Im Gegensatz zu den Vodafone Red Tarifen kommt Easy ohne Premium-Dienste wie GigaDepot oder GigaSharing daher. In beiden Tarifen erfolgt der Internetzugang mit bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde im UMTS-Netz von Vodafone. Es gibt also kein LTE (WTF?). So, wie Vodafone die Tarife zusammengeschnürt hat, wirken sie fast wie eine direkte Antwort auf die D-Netz-Tarife von 1&1. Sie erinnern zudem stark an die Tarife der Vodafone-Tochter Otelo.

Es gibt auch eine Datenautomatik in den neuen Tarifen, die sich SpeedGo nennt. Darüber werden automatisch weitere 250 Megabyte bereitgestellt. Die Aufbuchung des zusätzlichen Datenpaketes erfolgt bis zu dreimal in Folge und kostet jeweils drei Euro. Ist auch dieses Datenvolumen aufgebraucht, wird die Geschwindigkeit auf 32 Kilobit pro Sekunde beschränkt. Wer die Aufbuchung nicht möchte, soll diese ablehnen können.

Unterm Strich bieten die neuen Tarife in meinen Augen eigentlich nichts, was zu den aufgerufenen Preisen irgendwie interessant wäre. Um Kunden von Resellern wie 1&1 und Co. wegzulocken taugen sie aber eventuell.

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