Wero wird Teil eines riesigen europäischen Bezahlnetzes
Die European Payments Initiative verbindet Wero mit weiteren Bezahldiensten zu einem europäischen Netzwerk für 130 Millionen Nutzer.
Bancomat, Bizum, die European Payments Initiative (EPI), SIBS-MB WAY und Vipps MobilePay haben dafür das European Network for Payments (ENP) gegründet. Die neue Gesellschaft mit Sitz in Madrid soll bestehende europäische Bezahlsysteme miteinander verknüpfen.
Das Netzwerk deckt nach Angaben der Unternehmen 13 europäische Länder und mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in der EU und Norwegen ab. Für Deutschland ist vor allem die Beteiligung von EPI relevant, die hierzulande den Bezahldienst Wero anbietet.
Wero soll grenzüberschreitend nutzbar werden
Zunächst sollen Nutzer Geld direkt zwischen den beteiligten Bezahlsystemen senden können. Später sollen Zahlungen im Onlinehandel und am stationären Point of Sale folgen.
Diese Bezahldienste gehören zum neuen Netzwerk:
- Wero von EPI, unter anderem in Deutschland und Frankreich
- Bizum aus Spanien und Bancomat aus Italien
- MB WAY aus Portugal sowie Vipps MobilePay aus Nordeuropa
Die Systeme behalten ihre bestehenden Marken und Apps. Ein gemeinsamer technischer Hub soll die grenzüberschreitenden Echtzeitüberweisungen ermöglichen. Damit entsteht kein komplett neuer Bezahldienst, sondern eine Verbindung bereits etablierter nationaler Angebote.
Ich halte das für eine spannende Entwicklung für den deutschen Markt, weil Wero damit für deutsche Nutzer über den Heimatmarkt hinaus relevant werden und sich langfristig als europäische Alternative zu den dominierenden internationalen Zahlungssystemen etablieren könnte.
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