Windows Phone 7 und die Verkaufszahlen

Die Deutsche Telekom ist eines der wenigen Unternehmen, die sich in ihrem Außenauftritt klar zu Microsofts Windows Phone 7 bekennt und sogar von öffentlich davon spricht, dass man über den Erwartungen liege. Auf der anderen Seite spricht Microsoft selber von bisher 2 Millionen verkauften Geräten. Aber nicht etwa an Endkunden und nicht etwa im letzten Monat, nein an Händler und das seit dem Start des Systems von ca. 3 Monaten.

Jetzt könnte man sagen, Gut Ding will Weile haben und die bisherigen Kunden sind laut Microsoft zu über 90 Prozent sehr zufrieden mit ihren Geräten, aber wenn die Entwicklung in diesem Jahr nicht straff nach oben geht, werden sie früher oder später wohl in einer unbequemen Lücke versauern. Sicher, 24.000 registrierte Entwickler und über 7000 Apps sprechen erstmal für sich, aber ist das ein ausreichendes Argument für den Erfolg?

Dieser Tage soll das erste große Update für Windows Phone 7 erscheinen und damit könnte es das System auf eine solide Basis hieven, was dann nur noch die potentiellen Kunden mitbekommen müssen. Ich für meinen Teil würde fast behaupten wollen, wer einmal bei Android oder iOS gelandet ist, wird sich nicht mehr mit Windows Phone 7 zufrieden geben. Auf der anderen Seite ist der Markt für Smartphone-Einsteiger noch riesig. Bedenkt man die andauernden Werbekampagnen inklusive TV-Spots und Co. so erscheinen die zwei Millionen Geräte schon etwas mager. Alleine das Samsung Galaxy S verkaufte sich im Jahr 2010 über zehn Millionen mal und sogar Nokias N8 ging bis Anfang Januar rund vier Millionen mal über die Ladentheke.

Was denkt ihr, wird es Microsoft noch schaffen, Windows Phone 7 auf dem Mobilfunkmarkt zu etablieren und konkurrenzfähig zu machen, oder wird es früher oder später wie Windows Mobile in der Versenkung verschwinden?

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