Instagram zieht neue Nutzungsbedingungen zurück und entschuldigt sich

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Diese Woche sorgte der Dienst Instagram für eine Menge Aufregung in den Medien und sozialen Netzwerken, denn die neuen Nutzungsbedingungen  wurden von vielen als negativ empfunden und das führte teilweise zur Löschung des Accounts. Es ist klar, dass Facebook den Dienst monetarisieren möchte, doch mit so einem Aufschrei hätte man wohl nicht gerechnet. Man hat die Nutzungsbedingungen daher wieder geändert und sie auf den alten Stand vor dem ganzen Trubel gebracht. Ob die ganze Aufregung um Instagram gerechtfertigt war sei mal dahin gestellt, ich habe die Reaktion von vielen für sehr übertrieben gehalten. Doch da war man auch selbst Schuld.

Es ist nicht schön, wenn man solche Änderungen in den Medien erfährt, wo eine solche Meldung auch gerne mal falsch oder überzogen dargestellt wird. Das sorgt für Unsicherheit beim Nutzer und da ist es logisch, dass dieser erst mal blockiert. Dafür hat man sich jetzt entschuldigt, der direkte Weg wäre besser gewesen. Bevor man eine solche Änderung der Nutzungsbedingungen vornimmt, sollte man den Benutzern des Netzwerks erklären, was das für Folgen hat. Am besten im Vorfeld und nicht hinterher. Man wird sich jetzt die Zeit nehmen und an einem Geschäftsmodell arbeiten, man hatte und hat allerdings niemals vor, die Instagram-Fotos der Nutzer zu verkaufen.

Earlier this week, we introduced a set of updates to our privacy policy and terms of service to help our users better understand our service. In the days since, it became clear that we failed to fulfill what I consider one of our most important responsibilities – to communicate our intentions clearly. I am sorry for that, and I am focused on making it right. [...] Because of the feedback we have heard from you, we are reverting this advertising section to the original version that has been in effect since we launched the service in October 2010.

Passend zu diesen Neuigkeiten gibt es übrigens auch eine neue Version von Instagram im App Store und Play Store. Man hat den Dienst jetzt in 25 neue Sprachen übersetzt, einige Übersetzungen überarbeitet, einen neuen Filter namens Mayfair eingebaut, ermöglicht das Teilen von Fotos auf Facebook-Seiten (bessere Facebook-Integration in iOS 6) und natürlich gibt es auch die üblichen Verbesserungen der Leistung und Behebung von Fehlern.

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