Abnehmen 2020: Meine 3 Gadget-Tipps

Apple Watch Series 4 Test1

Auch in diesem Jahr möchte ich zum Start ins neue Jahr wieder meine Tipps zum Abnehmen mit euch teilen, da mir das Thema doch wichtig ist.

Meine Videos und Beiträge zum Thema „Abnehmen“ wurden in den letzten zwei Jahren nicht besonders stark geklickt, was mich aber nicht stört. Denn sowohl 2018, als auch 2018 erreichten mich über das Jahr verteilt Meldungen von Lesern und Zuschauern, denen es geholfen hat, daher bleibe ich diesen treu.

Wer einen der letzten beiden Beiträge gelesen hat, der wird aber vermutlich nicht viel Neues mitnehmen, da ich wieder mit den Basics für Anfänger starten möchte. Und wer den verkaterten ersten Feiertag nutzen und sich über eines seiner Ziele für 2020 informieren möchte, der kann das auch in Videoform tun.

Abnehmen 2020: Meine 3 Gadget-Tipps als Video

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Abnehmen 2020: Meine 3 Gadget-Tipps

Eine App zum Kalorienzählen

Grundsätzlich ist es immer wichtig, dass die Ernährung stimmt. Man kann noch so viel Sport machen, die Ernährung entscheidet. Will man abnehmen, muss man weniger Kalorien zu sich nehmen, als man benötigt. Eigentlich sehr simpel.

Wer in die Lage gekommen ist, dass er (starkes) Übergewicht aufgebaut hat, der hat in der Regel ein Problem mit dem Einschätzen von Kalorien. Ich kann daher jedem empfehlen eine gewisse Zeit die Kalorien genau zu tracken.

Das darf nicht krankhaft werden, gönnt euch also auch Pausen, aber meiner Meinung nach ist es nicht schlecht, wenn man mal ein paar Wochen oder Monate ganz genau schaut, was man zu sich nimmt. Und ja, auch jedes Gramm Nudeln vorher abwiegt und in einer App einträgt. So bekommt man ein Gefühl dafür.

Myfitnesspal

Ich benötige mittlerweile nur noch selten eine App, aber ich kann Kalorien durch die Erfahrung mit dem Tracken auch gut einschätzen. Der Vorteil einer App: Man gibt seine Daten wie Größe und Gewicht und das Ziel ein und bekommt danach einen Plan. Viele Apps stellen einem eine gute Verteilung der Makronährstoffe auf und sagen einem, was man am Tag ungefähr essen kann.

Ich würde die Sache auch nicht zu kompliziert machen und irgendwelche Diäten aus irgendwelchen Büchern ausprobieren. Im Endeffekt benötigt man etwas, was man durchziehen kann. Ist die Ernährung bisher schlecht, empfiehlt es sich diese dauerhaft zu optimieren und nicht für einen kurzen Zeitraum.

Apps gibt es viele, ich nutze seit Jahren sehr zufrieden MyFitnessPal, da es hier viele Informationen in der kostenlosen Version gibt. Ich achte auch auf Dinge wie Ballaststoffe und Mikronährstoffe und sowas ist oft ein Premium-Feature.

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Kalorienzähler - MyFitnessPal
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Ein Fitness-Tracker für den Sport

Weiter geht es mit Sport, was meiner Meinung nach dazu gehört. Außerdem kann man so den Kalorienbedarf in der Woche erhöhen und mehr essen. Was ihr euch da als Aktivität heraussucht, ist eigentlich egal. Hauptsache etwas Bewegung.

Das kann schnelles Laufen sein, das kann Schwimmen sein, das kann Joggen sein oder ihr geht in ein Fitnessstudio. Grundsätzlich empfehle ich auch die Muskeln zu trainieren, denn in einem Kaloriendefizit werden diese gerne als erstes abgebaut (der Körper baut Fett sonst schneller als Muskeln ab).

Das muss nicht bedeuten, dass man sich 100 kg auf die Hantelbank packt, da reicht es schon ein paar Situps, Liegestütze und andere simple Übungen in den Alltag einzubauen. Da gibt es ebenfalls ganz gute Apps für kurze Workouts, ich habe allerdings keine Erfahrung damit. Kann man sich aber mal einlesen.

Apple Watch Ringe

Was ich für den Sport empfehlen würde: Einen Fitness-Tracker. Ich bevorzuge ein Gadget, welches auch Kalorien anzeigt, in meinem Fall ist das seit Jahren die Apple Watch, da mich auch die Ringe täglich motivieren. Es tut aber auch ein simples Armband, wie zum Beispiel das Xiaomi Mi Band 4 für 30 Euro.

Wichtig: Die Kalorienangabe bitte nicht genau nehmen. Das ist ein grober Wert, an dem man sich orientieren kann, die Tracker schätzen das auch nur. Aber wenn man den Tracker jeden Tag trägt, bekommt man jeden Tag einen Wert und dann auch irgendwann ein Gefühl dafür. Es geht bei den Gadgets und Apps immer nur darum eine Routine aufzubauen und ein Gefühl dafür zu bekommen.

Eine Waage zur Kontrolle

Hat man die Ernährung umgestellt und eine sportliche Aktivität gefunden, dann kann man auch das Gewicht tracken und so eine Kontrolle beim Fortschritt in den Alltag einbauen. Hier habe ich übrigens einen ganz simplen Tipp für euch: Eine ganze normale WLAN-Waage ohne ein zusätzliches Extra.

Es gibt mittlerweile auch Waagen für Körperfett und was weiß ich nicht alles, aber diese ganzen Werte sind super ungenau. Ich habe mich beim Thema Körperfett mal genau informiert und man ist erstaunt, wie ungenau selbst medizinische Geräte bei der Messung sind. Selbst ein simples Glas Wasser am Abend kann das Ergebnis am nächsten Tag beeinflussen, daher spart euch das Geld.

Eine normale WLAN-Waage, die das Gewicht an eine App schickt und eine gute App mit einer Kurve reichen vollkommen aus. Dazu noch der tägliche Blick in den Spiegel und ein bisschen ehrlich zu sich selbst sein und dann passt das.

Withings Body Cardio

Was bringt es euch, wenn euch die Waage demotiviert, weil sie euch anzeigt, dass ihr mehr Körperfett aufgebaut habt, das aber eigentlich Muskeln sind und ihr euch im Spiegel wohler fühlt. Gewicht und Spiegel, ganz simple Sache.

Ich nutze aus alten Zeiten (bevor Withings von Nokia übernommen wurde, nun sind sie ja wieder eigenständig) das Flaggschiff von Withings. Benötige ich aber nicht und ich bleibe auch nur so lange stehen, bis das Gewicht gemessen wurde, danach steige ich von der Waage und ignoriere den Rest.

Daher würde ich auch die ganz normale Withings Body empfehlen, die es für knapp 50 Euro gibt. Spart euch das Geld, ich kann keine Waage empfehlen, die 100 Euro oder mehr kostet, den Mehrwert ist das Geld i.d.R. nicht wert.

Abnehmen 2020: Weitere Tipps

Zum Abschluss gibt es noch ein paar Tipps von mir, die mir in den letzten Jahren geholfen haben und die nicht unbedingt mit Technik zu tun haben.

  • Lasst dies nicht euren ersten und letzten Beitrag zu diesem Thema sein, informiert euch kontinuierlich. Mache ich nach vielen Jahren auch noch, denn man lernt nie aus.
  • Macht euch keinen Stress und geht das Thema mit Geduld an. Aber auch nicht zu locker, mir schadet es nicht, wenn ich mal einen bestimmten Zeitraum zu 100 Prozent durchziehe und komplett verzichte. Man lernt nach 10 Wochen harter Diät die Lebensmittel auch wieder ganz neu kennen.
  • Solltet ihr stark übergewichtig sein, informiert euch bei einem Arzt, wie es mit Sport aussieht. Eine Joggingrunde kann da zu anstrengend sein. Als ich vor vielen Jahren angefangen habe, hatte ich einen Fitness-Tracker, der 10.000 Schritte am Tag empfahl (Jawbone Up, der erste seiner Art). Das ist ein guter Wert. Falls man das noch nicht schafft, kann man sich das erarbeiten.
  • Informiert euer Umfeld und vor allem die engsten Vertrauten, sie werden euch sicher unterstützen. Und falls ihr einen Partner habt, der ebenfalls an Übergewicht leidet, geht es doch einfach zusammen an. Eine Diät alleine durchzuziehen, während der Partner am Abend eine Pizza isst, ist deutlich schwieriger.
  • Sollte es eine Phase geben, wo es nicht so gut läuft, macht euch nicht verrückt. Die Gelüste werden mit der Zeit vermutlich immer wieder da sein und dann gönnt man sich eben mal beim Kaffee am Sonntag zwei Stück Kuchen und bestellt sich eine Pizza am Abend. Wichtig ist nur, dass aus einer Ausnahme kein dauerhafter Zustand wird.
  • Mein ganz persönlicher Tipp zum Abschluss: Ich mache Intermittent Fasting. Das bedeutet, dass ich nur in einem gewissen Zeitraum esse. In meinem Fall ist das zwischen 12 und 20 Uhr. Ich überspringe das Frühstück, esse relativ wenig zum Mittagessen und am Abend eine große Portion. Es gibt nichts Schlimmeres, als am Abend auf der Couch noch Gelüste zu haben oder gar mit Hunger ins Bett zu gehen. Das passiert mir damit nicht. Und der Hunger am Vormittag ist Kopfsache, daran gewöhnt man sich. Diese Art der Ernährung passt nicht für jeden, ich kann aber empfehlen das mal auszuprobieren.

Das waren meine Tipps für 2020. Falls ihr durchstartet: Viel Erfolg! Falls ihr noch Fragen habt, dann ab in die Kommentare damit. Das gilt auch für Tipps, denn ich weiß, dass der ein oder andere Leser von uns schon ein paar Kilo verloren hat.

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