Android: Google beginnt damit die Sicherheitsupdates vorzuschreiben

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Ist man ein Android-Hersteller, der weiter das OS von Google nutzen will, dann muss man zukünftig die Sicherheitsupdates ausliefern.

Google beginnt nämlich laut The Verge damit die Bedingungen mit in den Vertrag der Partner zu schreiben. Es ist von zwei Jahren die Rede. Klingt erst mal gut, doch Google geht scheinbar noch sehr zaghaft vor. Im ersten Jahr ist gerade mal von mindestens vier Sicherheitsupdates für Android die Rede.

Auch das zweite Jahr ist Pflicht, doch hier gibt es keine Zahl. Theoretisch kommt man also mit 5 Sicherheitsupdates in zwei Jahren davon. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber vor allem bei den Sicherheitsupdates hätte Google hier gerne strenger sein dürfen. Major-Updates sind eine andere Sache.

Android: Ein Update pro Quartal ist Pflicht

Google gab anscheinend schon im Rahmen der I/O im Sommer bekannt, dass man für „regelmäßige“ Updates sorgen möchte. Das ist nun hoffentlich erst der Anfang. Die Bedingung gilt übrigens für neue Geräte, die nach dem 31. Juli 2018 aktiviert wurden und von 100.000+ Nutzern genutzt werden.

Ab dem Sommer 2019 wird diese Bedingung für alle Modelle zur Pflicht.

Eine Bedingung hat Google dann aber doch noch eingebaut: Geräte müssen am Ende des Monats alle Sicherheitslücken geschlossen haben, die älter als 90 Tage sind. Was am Ende zu folgendem Minimum führt: Ein Sicherheitsupdate pro Quartals. Eine konkrete Maßnahme gibt es aber noch nicht.

Manufacturers have to patch flaws identified by Google within a specific timeframe. By the end of each month, covered devices must be protected against all vulnerabilities identified more than 90 days ago.

Laut Google wird man sonst bei zukünftigen Geräten des Herstellers genauer hinschauen und diese im Ernstfall nicht genehmigen. Ob Google das aber am Ende auch wirklich durchzieht bleibt abzuwarten. Es ist aber interessant, dass man sich diesem Thema nun endlich mal ernsthaft annimmt.

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