Angry Birds Go: Schon jetzt große Kritik am Freemium-Modell

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Wenn Entwickler einen Soft-Launch durchführen, dann wollen sie damit in der Regel herausfinden, wie denn die ersten Reaktionen auf das Spiel oder die App sind. Das hat jetzt auch erstmals Rovio gemacht, die ihr Spiel Angry Birds Go schon mal im App Store in Neuseeland veröffentlicht haben.

Die Ankündigung von Angry Birds Go liegt jetzt schon eine Weile zurück, seit ein paar Wochen wissen wir aber, wie es aussieht und wann es erscheint. Doch bevor die Fans am 11. Dezember den App Store und Play Store stürmen, muss sich Rovio schon mal eine Menge Kritik anhören. Der Weg zu Freemium hat bei Rovio nämlich ein bisschen länger gedauert, dafür ist es jetzt umso schlimmer. Angry Birds Go wirkt laut Pocket Gamer fast schon wie ein Shop zum Einkaufen und nicht unbedingt wie ein Spiel.

Fast alles im Spiel kann man auch irgendwie mit echtem Geld kaufen. Das geht sogar so weit, dass Karts für über 100 Dollar angeboten werden. Richtig, ihr könnt euch in diesem Spiel einen Flitzer kaufen, der dann wohl um die 100 Euro kosten wird. Also irgendwo hört der Spaß dann glaube ich auch auf. Ich kann ja verstehen, dass auch Rovio ein Stück vom Kuchen abhaben möchte und daher auf In-App-Käufe setzt, doch ich habe nach dem Bericht von Pocket Gamer schon jetzt die Lust verloren.

Dabei habe ich mich auf die Mario-Kart-Umsetzung mit den bunten Vögeln gefreut und gehofft, dass Rovio hier ein unterhaltsames Rennspiel veröffentlicht. Doch das Spiel besitzt eine schöne Grafik im Comic-Look, das war es. Ansonsten ist es mit In-App-Käufen vollgepflastert und es fehlt ein Mulitplayermodus. Mal schauen, ob Rovio auf die aktuelle Kritik hört, oder Angry Birds Go am 11. Dezember so veröffentlichen wird. Sollte das der Fall sein, wird es negative Kritiken ohne Ende hageln.

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