Anki: Bekanntes Robotik-Startup ist pleite

Anki Vector

Das amerikanische Unternehmen Anki wurde durch Produkte wie die Rennbahn Anki Overdrive und den Roboter Anki Cozmo bekannt. Nach einer gescheiterten Finanzierungsrunde ist das Vorzeige-Startup nun allerdings überraschend pleite gegangen.

Eigentlich lief es gar nicht so schlecht für Anki. Im vergangenen August konnte man vermelden, bereits 1,5 Millionen Roboter abgesetzt zu haben. Der Umsatz im Jahr 2017 betrug zudem stolze 100 Millionen US-Dollar. Dennoch war man bislang anscheinend nicht profitabel, denn nach einer geplatzten Finanzierungsrunde steht das Unternehmen nun vor dem Aus.

Rund 200 Mitarbeiter verlieren ihren Job

Wie Anki gegenüber Recode verkündete, könne man nicht mehr die notwendigen Mittel aufbringen, um das Hardware- und Software-Business aufrechtzuerhalten und die langfristige Produkt-Roadmap zu realisieren. Infolgedessen stehen nun die beinahe 200 Mitarbeiter des Unternehmens kurz davor, ihren Job kommende Woche Mittwoch zu verlieren.

Selbstverständlich bemüht man sich bei Anki derzeit noch, das eigene Ende abzuwenden, gut stehen die Chancen dafür allerdings nicht. Wie es mit dem Unternehmen weitergehen wird, wird sich vermutlich erst im Laufe der nächsten Wochen zeigen. Vielleicht findet man zumindest noch einen Käufer mit Interesse an der Soft- und/oder Hardware.

Besitzer der Produkte können nur darauf hoffen, dass diese auch im Fall einer Insolvenz noch einwandfrei funktionieren. In der Vergangenheit traten schließlich schon mehrfach Fälle auf, in denen Firmenpleiten und die daraus folgende Abschaltung der Server gekaufte Hardware unbenutzbar machten.

Quelle: Recode

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