App Ops: Was Android 4.4.2 nicht mehr kann, aber iOS

App Ops Bildschirmfoto 2013-11-26 um 16.52.24

Die App Ops, zu deutsch „App-Vorgänge“, wurden nach ihrer Entdeckung in Android 4.3 regelrecht gefeiert, nun ist die Enttäuschung bei vielen Android-Nutzern groß.

Unter Android 4.3 wurde sehr schnell diese neue interne „Firewall“ entdeckt, welche zwar im System versteckt war, aber dennoch mit einem kleinen Workaround schon aktiviert werden konnte. Nutzer bejubelten die neue Funktion, die es ermöglichte, installieren Apps ihre Rechte ohne Root-Zugriff zu entziehen nahezu euphorisch. Das ist das Android wie wir es kennen und lieben, es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Google diese Funktion für alle freischalten – das konnte man oftmals lesen.

Nichts da, denn mit dem Update auf Android 4.4.2 KitKat wurden die App Ops wieder aus dem System gekickt. Wer etwas stöbert warum das so ist, wird über das ein oder andere Statement bei Google+ stolpern, in dem man als Info nur findet, dass diese Funktion eben nie für die Nutzer, sondern nur für Entwickler gedacht war. Schade und ärgerlich zugleich. Warum Google nicht wenigstens die theoretische Möglichkeit gelassen hat, die App Ops ohne Root und Modifikationen aufzurufen, ist noch unklar, eventuell schmeckte das den Entwicklern von werbefinanzierten Datensammel-Apps nicht.

Root-Nutzer, aber aktuell auch nur diese, können mit dem Xposed-Modul die Funktion immerhin noch nutzen. Die allgemeine Sachlage ist nun also, dass Android-Nutzer ohne Root- und Modding-Ambitionen keine Chance mehr haben, Berechtigungen von Apps zu entziehen, iOS-Nutzer dies über die Datenschutzeinstellungen im System aber zumindest für 8 Funktionen (Ortung, Kontakte, Kalender, Erinnerungen, Fotos, Bluetooth, Mikrofon, Aktivitätsdaten) machen können. Verkehrte (ach so offene) Android-Welt.

App nicht darstellbar
Die App kann derzeit nicht angezeigt werden
via heise Google+ androidpolice eff Danke auch an alle Tippgeber!

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