Die Google Suche ist ein lukratives Geschäft für Apple

Google zahlt mehrere Milliarden Dollar an Apple, damit die Suche auf den iOS-Geräten die Standard-Suchmaschine ist. Ein lukratives Geschäft für Apple.

Apples Geschäftsfeld „Dienste“ wächst aktuell sehr stark und Google dürfte für das enorme Wachstum verantwortlich sein. Google zahlt angeblich 3 Milliarden Dollar, damit die Google Suche die Standard-Suchmaschine auf dem iPhone und iPad ist.

Eine Partnerschaft, die auf den ersten Blick eine Win-Win-Situation darstellt. Google muss sich keine Gedanken machen, dass die Nutzer mit einem anderen Dienst auf dem iPhone suchen und Apple bekommt einen Betrag, der fast komplett als Gewinn verbucht wird. Doch es besteht auch eine gewisse Abhängigkeit.

Google Suche: Mobile Suche von iOS abhängig

Google soll 50 Prozent vom mobilen Umsatz mit iOS erzielen. Doch was ist, wenn Apple einen anderen Deal, zum Beispiel von Microsoft, bekommt? Und was passiert, wenn sich Google sicher ist, dass die Nutzer trotzdem weiter die Google Suche auf dem iPhone nutzen werden und nicht mehr (oder weniger) bezahlen möchte?

Google hat Glück, dass sich in den letzten Jahren keine andere Suchmaschine auf dem Markt etabliert hat. Zumindest keine, die Google gefährlich werden kann. Und Apple hat Glück, dass nach Android und iOS kein weiteres mobiles Betriebssystem auf dem Markt vorhanden ist. Und selbst wenn Microsoft hier ein Comeback schafft, dann ist das keine Konkurrenz, da Microsoft auf die Bing-Suche setzt.

Apple und Google: Gegenseitige Abhängigkeit

Ich glaube aber, dass Apples Abhängigkeit von Googles Einnahmen größer, als die Abhängigkeit von Google ist. Google hat schon zwei Mal festgestellt (bei YouTube und Google Maps), dass die Nutzer die eigenen Dienste auch dann weiter nutzen, wenn sie nicht mehr iOS-Standard sind. Was ist, wenn man das bei der Suche testen möchte? Dann würden Apple auf einmal 3 Milliarden Dollar pro Jahr fehlen.

So ein Schritt wird in den nächsten Jahren aber vermutlich nicht passieren, denn für Google ist das Risiko bei der Suche zu groß und man gibt vermutlich lieber einen Teil vom Gewinn ab, statt einen noch größeren Teil vom Gewinn zu verlieren. Und Apple könnte zwar bei Microsoft anklopfen (immerhin setzt man bei Siri auf Bing), doch die werden sicher keine 3 Milliarden für die Standard-Suchmaschine zahlen.

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