Apple iPhone 5S: Das ist neu

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Gestern Abend wurde neben dem Apple iPhone 5C, das technisch dem iPhone 5 sehr ähnlich ist, auch das Apple iPhone 5S offiziell vorgestellt. Die Gerüchteküche im Vorfeld der Präsentation hat wenig Raum für Überraschungen gelassen. Wir immer waren die Erwartungen etwas überzogen, obwohl mittlerweile eigentlich jedem klar sein sollte, dass Smartphones heutzutage eine schlichte Weiterentwicklung ihrer Vorgänger sind, anstatt mit „Revolutionärem“ aufzutrumpfen.

Wir haben es in der letzten Zeit bei diversen Herstellern gesehen: Ein wenig mehr RAM, ein bisschen mehr CPU-Power, Auflösung hochschrauben, Display vergrößern und Softwarefunktionen nachlegen, das war meist der Kern der Neuerungen. Auch Apple beschränkt sich nun schon eine Weile auf sinnvolle Weiterentwicklungen. Die Unterschiede zu den Vorgängermodellen sind nicht mehr so groß, wie noch bei den ersten Generationen des iPhones.

Aus diesem Grund schauen wir uns kurz an, was sich beim iPhone 5S im Vergleich zum iPhone 5 genau getan hat.

  • 64-Bit A7 Chip: Neue CPU mit 64-Bit Desktop-Architektur, das SDK soll alle Apps einfach zu 64-Bit migrieren können. iOS 7 und Apple-Apps basieren schon auf 64 Bit. Was es in der Praxis bringt, bleibt abzuwarten. In Sachen Grafik soll sich ebenso einiges tun, hier ist nun Open GL|ES 3.0 an Bord, was wir bereits aus dem Nexus 7 (2013) kennen.
  • M7 Motion Coprozessor: Der M7 Motion Co-Prozessor sammelt die Daten des Beschleunigungssensors, Gyrosensors und Kompasses, welche der A7-Chip nun nicht mehr verarbeiten muss, zudem misst er fortwährend die Bewegungsdaten des Nutzers, auch wenn das Gerät im Ruhezustand ist.
  • Neue 8-Megapixel iSight Kamera: Die neue 8-Megapixel iSight Kamera bietet eine größere f/2.2 Blende und einen größeren Sensor mit 1,5μ Pixeln, was der Schwachlicht-Performance zu Gute kommen sollte. Der Autofokus soll doppelt so schnell sein, es gibt eine automatische Bild- und Videostabilisierung, einen neuen Burst Mode, Slo-Mo 720p-Video mit 120 fps und eine verbesserte FaceTime-Frontcam.
  • True Tone-Blitz: der neue LED-Blitz ist auf den ersten Blick ein normaler Doppelblitz, bietet aber eine Besonderheit. Durch die verschiedenen LEDs in unterschiedlicher Lichtfarbe, kann sich der Blitz automatisch der Umgebung anpassen und soll das typische „Überblitzen“ vermeiden. Apple spricht dabei von „über 1.000 Kombinationen“,  mit denen sich der Blitz anpassen kann.
  • Touch ID Fingerprint Sensor: Der Fingerabdrucksensor ist direkt in die Hometaste integriert und wird von lasergeschnittenem Saphir-Kristall unter dem ein kapazitiver Berührungssensor liegt, abgedeckt. Der Sensor wird nur bei Berührung aktiviert. Laut Apple werden sämtliche Fingerabdrucks-Informationen verschlüsselt und in der „Secure Enclave“ im A7-Chip gespeichert. Eine Sicherung auf Apple-Servern oder in der iCloud soll nicht erfolgen.
  • LTE: Das iPhone 5S (5C ebenso) kann nun auch LTE im Vodafone-Netz nutzen, bisher war dies nur im Telekom-Netz möglich.
  • Farben: Das iPhone 5S gibt es in Silber, Gold und Spacegrau.
  • Apple-Apps: iPhoto, iMovie, Keynote, Pages und Numbers sind im App Store kostenlos für qualifizierte iOS 7 kompatible Geräte erhältlich, die nach dem 1. September 2013 aktiviert wurden.
  • iOS 7: Die neueste Version von iOS ist natürlich ein zentraler Bestandteil auch des iPhone 5S, wobei iOS 7 natürlich auch auf weiteren Geräten landet.
  • Docks und Cases: Für das iPhone 5S gibt es genau so wie für das iPhone 5C nun wieder offizielle Docks von Apple und auch offizielle Taschen sind zu haben.
  • Weiteres? Apple hält sich gerade was die Spezifikationen angeht immer recht bedeckt, es ist durchaus möglich, dass nach dem Zerlegen des Gerätes noch weitere Details zu Tage kommen. Hier heißt es erstmal abwarten.

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