[Apps] Zeitvertreib für iPhone/iPod/iPad – Geschicklichkeit

Wer kennt es nicht. Man sitzt da, wartet auf etwas, aber weiß nie, wie lange es eigentlich dauert. Also flippt man sich durch seinen iPhone Homescreen auf der Suche, nach einem Spiel, das auch kurze Pausen füllen kann und trotzdem nicht allzu langweilig wird. Einige dieser Spiele möchte ich euch vorstellen. Den Anfang machen 3 kleine Spiele aus der Kategorie Geschick.

Little Metal Ball

Getreu dem navigiere den Punkt – in diesem Falle eher Ball – Prinzip, kommt dieses 21,5 MB große Programm (App-Store-Link) kostenlos auf das iPhone.In insgesamt 40 Level kann sich der User durch verschiedene Welten, wie Holz, Eis, oder Feuer rollen. Gesteuert wird, wie nicht anders zu erwarten, mittels der Lagesensoren im iPhone, springen lässt man den Ball durch das Drücken auf den Screen. Je länger man drückt, desto höher springt der Ball. Neben den üblichen Löchern und Hindernissen, sind auch einige interessante Elemente verbaut. So muss man zum Beispiel an bestimmten Stellen (siehe Screenshot) den Ball „gegen das Display“ springen lassen, damit eine mobile Plattform  erscheint, die einen weiter transportiert. Im Bereich Feuer muss man ebenfalls sich erst auf diese Weise Licht verschaffen, da man sonst möglicherweise im Dunkeln tappend den Abgrund hinunter rollt. Oftmals muss man den Ball auch schrumpfen, oder aufpumpen, um sicher das Ziel zu erreichen.

Das Ziel des Spieles ist recht einfach: Innerhalb einer gewissen Zeit muss man den Parcours geschafft haben, oder von vorne beginnen. Wie oft dabei der Ball hinunterfällt, ist egal. Auf dem Kurs sind verschiedene Sterne verteilt. Wenn man diese sammelt, bekommt man zusätzlich Zeit gutgeschrieben.  Doch es gibt noch einen zweiten Modus. Ab und zu muss man auf extra dafür ausgelegten Kursen alle Sterne in möglichst kurzer Zeit sammeln. Voran kommt man natürlich nur, wenn man ein Level geschafft hat. Abhängig von der Zeit, die man benötigt hat, bekommt man Gold, Silber oder Bronze, ein Ansporn für Verbesserungen ist also gegeben.

Card Tower – Kartenhäuschen bauen

Ebenfalls kostenlos findet man im App Store das Programm Card Tower – The House of Cards (App-Store-Link). Das 5,4 MB große Programm ist recht einfach erklärt. Ziel ist es, einen möglichst hohen Turm aus Spielkarten zu bauen. Dafür benötigt man 2 voneinander unabhängige Finger. Von den Stapeln links und rechts nimmt man sich gleichzeitig 2 Karten und stellt sie auf den Tisch. Die Spielkarten sind bereits ein wenig geneigt, sodass dies nicht sonderlich schwierig ist. Nimmt man sich nur eine Karte von einem Stapel, so ist diese waagerecht und kann als Dach genutzt werden. So einfach, wie die Spielsteuerung klingen mag, so kniffelig ist sie dann doch. Da man meinst mit beiden Händen auf dem Screen ist, sieht man die schon stehenden Karten kaum. Mit ist es deswegen schon öfters passiert, dass ich mit den neuen Karten, das Haus ein wenig so weit zusammen geschoben habe, dass es umgefallen ist. Natürlich kann man so nicht an der Spielphysik meckern. Man sieht mit jeder Karte deutlich, wie das Haus sich bewegt und möglicherweise instabil wird. Bei diesem App liegt richtig viel Potential in einer Portierung fürs iPad. Mit dem größeren Screen und so größeren Spielkarten ist die Steuerung noch besser.

Kneipenbowling mit 10 Pin Shuffle

Auf Grundlage des Shuffleboard-Spielprinzip kommt 10 Pin Shuffle (Bowling) (App-Store-Link) daher. Für 2,99 Euro gibt es das 9,9 MB große Programm, von welchem es auch eine abgespeckte Lite Version zu kaufen gibt. In Anlehnung an das in den USA verbreitete Kneipenspiel schießt man kleine Pucks auf einer speziell präparierten Bahn. Die Vollversion umfasst drei verschiedene Spielarten. Zum einen ist da das klassische Shuffleboard. Die kleinen Pucks werden abwechselnd an das andere Ende gestoßen und so versucht, so viele Punkte, wie möglich, zu machen. Im Grunde Curling ohne Eis. Spielvariante zwei ist klassisches Bowling mit Pins und den Pucks als Kugel. Um das richtige Bowlingfeeling herzustellen kann man den Pucks auch Spin geben. Damit sollte man aber vorsichtig umgehen, damit das kleine runde Ding nicht zu viel Spin bekommt und schon vor den Pins in der Rinne landet. In diesen beiden Versionen spielt man gegen einen Computer-Gegner. Hat man einen geschlagen, wird ein schwierigerer Gegner freigeschalten.

In der dritten Spielvariante ist auch ein Solospiel interessant. Hier wird das Shuffle-Bowling mit Poker kombiniert. Für das Werfen eines Spares bekommt man eine Karte, für einen Strike 2 Karten. Hat man bevor alle 10 Durchgänge gespielt wurden, schon 5 Karten zusammen, kann man nach dem gleichen Prinzip eine, oder zwei Karten tauschen. Das Ziel ist ganz klar ein möglichst hoher Wert den die Karten gemeinsam ergeben, wie beim pokern. Auch dies kann man gegen einen PC-Gegner spielen. Diese letzte Version des Shuffle Poker ist Bestandteil der Lite Version. Das Programm führt eine interne Statistik über die Spielergebnisse und führt zudem die jeweils beste Zusammensetzung eines Blattes auf, die man erspielt hat.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch auch. Momentan kann das System noch keine Straßen erkennen, die über das Ass hinaus gehen. Hierfür bekommt man nur ein Ass hoch gutgeschrieben. In einem Update wird dies hoffentlich behoben. Hervorzuheben ist an diesem Spiel, dass der Entwickler es schon optimiert hat für das iPad. Das Bild entstammt übrigens der Lite Version. Bevor ich nicht endlich einen Royal Flush habe, kaufe ich mir nicht die Vollversion. ;-)

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