Archos veröffentlicht 5 neue Android 2.2 Tablets

Archos ist nicht neu im Markt, auch schon früher veröffentlicht die Firma gerne mehrere Tablets auf einmal in verschiedenen Größen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man jetzt 5 (!!) neue Geräte angekündigt hat. Von 2,8 Zoll, bis 10,1 ist alles dabei. Auch die Ausstattung ist sehr unterschiedlich. Gemeinsam haben alle Android 2.2, WiFi und einen Beschleunigungssensor. Doch zu den Geräten im einzelnen:

Den Anfang macht das Archos 28. Für 99 Dollar gibt es ab Ende September ein Gerät mit 2,8 Zoll resistivem 320×240 Touchscreen, 4 GB Speicher und 800MHz ARM Cortex A8 Prozessor. Alle Tablets kommen mit Archos AppsLib, einer Alternative zum Market, da dieser nicht eingebaut werden durfte, schließlich fehlt ja GPS. Natürlich könnt ihr alternativ auch im mobiFlip Market einkaufen. Hier gibt es auch tausende Apps für Android.

Gefolgt wird das Ganze vom Archos 32. Dieses kostet 150 Dollar und wird ab Mitte September verfügbar sein. Es verfügt über einen 3,2 Zoll resistiven Touchscreen und eine Kamera. Der Speicher wurde auf 8 GB aufgeblasen. Die übrigen Details sind mit denen, des 28er Modells identisch.

Allmählich werden die Geräte auch leistungsfähiger. Das Archos 43 bietet 4,3 Zoll resistiven Touchscreen und immerhin schon einen 1GHz ARM Cortex A8 Prozessor, wie alle größeren Modelle. Auch hier sind 8 GB Speicher verbaut, zuzüglich einem HDMI Anschluss und eine HD Kamera. Zu kaufen gibt es es, ab Mitte Oktober für 200 Dollar.

Für die Arbeits- und Lesewütigen sind sicherlich die beiden größten Modell von Interesse. Das Archos 70, mit seinen 7 Zoll kapazitivem Touchscreen wird schon deutlich fingerfreundlicher. Die Version mit 16 GB Speicher gibt es für 275 Dollar, die mit 250 GB für 345 ab Mitte Oktober. Außerdem besitzt das Gerät eine Webcam, für Videochats. Jedoch fehlt ein Simkarten-Slot, also funktioniert das Ganze nur über WiFi.

Das Spitzenmodell Archos 101 kommt schließlich mit einem 10,1 Zoll kapazitiven Touchscreen. Die 8 GB Version kostet 300 Euro, die 16 GB Version 350, beide sind ab Mitte Oktober verfügbar. Auch dieses hat die Webcam und verfügt, wie das 43 und das 70 über eine Möglichkeit hinten den Ständer auszuklappen, um es direkt aufzustellen. Diese 3 Modelle haben zusätzlich auch einen  MicroSD Slot, um den Speicher noch zu erweitern.

Nicht alle Modelle sind auf dem Stand der Zeit, sollen wohl auch eher Einsteigermodelle darstellen. Für den Preis, besonders des 101 muss man sagen, ist die Ausstattung sehr gut. Ob das Ganze auch in der Realität so gut funktioniert, muss natürlich der Praxistest zeigen. Da auch hier der Market nicht installiert ist, könnte das weiterhin ein Minuspunkt gegenüber dem iPad sein. Sollte es endlich mal ein Hersteller schaffen, sein Tablet so zu bauen, dass man endlich Zugriff auf den Market haben, dann wird das vielleicht auch ein Kassenschlager. Aber ohne werden viele potentielle Käufer sicherlich sich gegen das Android-Tablet entscheiden. Vielleicht überdenkt aber auch Google sein Haltung in Sachen Tablets und lockert hier die Bestimmungen. Schließlich hat auch nicht jedes iPad GPS und darf trotzdem im AppStore einkaufen. Doch das steht momentan noch in den Sternen.

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