Asus und Lenovo: Chromebooks für 150 US-Dollar angeblich im nächsten Jahr

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Chromebooks sind seit jeher für die günstigen Anschaffungspreise bekannt und beliebt. Ab 2015 soll der Einstiegspreis in dieser Kategorie noch einmal fallen.

Laut einem Bericht der DigiTimes arbeiten sowohl Asus, als auch Lenovo an Chromebooks, die im nächsten Jahr an den Start gehen und lediglich 150 US-Dollar kosten sollen. Dies will man unter anderem dadurch erreichen, dass man nicht, wie bei den meisten anderen Chromebooks, auf Samsungs Exynos- oder Intels Prozessoren, sondern stattdessen mit den chinesischen Chip-Hersteller Rockchip, setzt. Darüber hinaus berichtet DigiTimes lediglich, dass beide Geräte jeweils ein Display mit einer Diagonale von 11,6“ daherkommen sollen.

Inwiefern sich der Einsatz von Rockchip-Prozessoren auf die letztendliche Leistungsfähigkeit der Chromebooks auswirken, wird man abwarten müssen. Zu Bedenken sei hierbei allerdings auch, dass Geräte mit Exynos-CPUs ebenfalls bereits nennenswerte Performance-Probleme aufweisen, insofern vermute ich, dass man mit Rockchip-Chromebooks nicht allzu viel Spaß haben wird.

Die schlussendliche Praktikabilität ist aber letztlich nur eine Seite der Medaille. Andererseits dürfte es Google z.B. ebenfalls darum gehen, Microsoft weiter unter Druck zu setzen, die seit längerem bemüht sind, Preise von Windows-Laptops weiter nach unten zu drücken. Besonders im Bildungsbereich, wo Chromebooks sich stark wachsender Beliebtheit erfreuen, bewegen sich beide Konzerne auf Augenhöhe und hier sind niedrige Preise zunehmend essentiell.

In Anbetracht dessen, dass die Informationen, wie erwähnt, von DigiTimes stammen, bleibe ich für meinen Teil noch ein wenig skeptisch, was dieses Thema und den eventuellen Wahrheitsgehalt betrifft. Plausibel wäre es allerdings und im Konkurrenzkampf wären weiter sinkende Preise sicher nicht uninteressant, wie ich denke.

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