Ausgepackt und Angestaunt – Unboxing und erste Eindrücke vom Samsung Galaxy S

Viele haben es verfolgen können, der gute Tigger wurde von o² Business und Flexiblesbüro ausgewählt, um ein Samsung Galaxy S auf Herz und Nieren testen zu können. Heute dürft ihr euch aber zunächst einmal auf ein paar Impressionen des Geräts und ein Unboxing freuen.

Der erste Eindruck zählt, heißt es so oft. Diesen hat das Samsung Galaxy S mit einem nicht enden wollenden WOW-Effekt für sich gewonnen. Vom Auspacken des Geräts an einfach – WOW. Als aller erstes überzeugt die Leichtigkeit des Gerätes. Die vom Hersteller angegebenen 119 Gramm sind wirklich Klasse in der Hand, vor allem wenn man bedenkt, dass das Gerät über einen 4 Zoll Super-Amoled Display verfügt.

Eindrucksvoll sind für mich aber auch die Formen und die verwendeten Farben des Galaxy S. Alles wirkt sehr rund, sehr flach, aber trotz der vielfach richtig gescholtenen Plastik nicht minderwertig. Im Gegenteil, wie ich finde, wenn man sich zum Beispiel mal ein iPhone dagegen hält. Zumindest beim 3Gs kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Apples Smartphone hier irgendwie nicht so hochwertig wirkt wie das Galaxy. Aber das ist bekanntlich Geschmackssache.

Was ich wirklich schick finde, ist die blau-metallic-farbene Rückseite des Gerätes. Kurzum, beim Samsung Galaxy S war ein Designer am Werk, der sein Handwerk verstanden hat. Bevor es weiter geht, aber hier noch einmal die technischen Daten des Samsung-Flagschiffs:

  • Maße: 122 x 64 x 9,9 mm
  • Gewicht 119 g
  • 4 Zoll Super-AMOLED-Display
  • Auflösung: 480 x 800 Pixel
  • 1500 mAh Akku
  • 6,7 Stunden Gesprächszeit bei UMTS Netz
  • 16 Mio. Farben
  • WLAN 802. b/g/n
  • HSDPA, HSUPA
  • UKW Radio mit RDS
  • Samsung Oberfläche TouchWiz 3.0
  • 1 GHZ Prozessor
  • Android 2.1
  • TV OUT
  • interner Speicher 8GB
  • MicroSD bis zu 32 GB
  • 5MP AF Kamera
  • HD Video Aufnahme (720p)
  • 2. Kamera für Videotelefonie

Starke Daten, mit denen Samsung da aufwartet. Ob sie halten, was sie versprechen werde ich in späteren Tests noch zeigen. Als ich das Gerät in Händen hielt, vielen mir wiederum 2 Sachen etwas negativ ins Auge.

Zum einen der Akkudeckel. Zu recht wurde er in diversen Foren hart gescholten. Er besitzt keinen richtigen Schiebe- oder Verriegelungsmechanismus sondern wird einfach aufs Gerät gedrückt bzw. einfach abgezogen. Hier hätte sich Samsung etwas anderes überlegen müssen. Zumindest sitzt der Deckel aber stabiler als beispielsweise auf dem Motorola Milestone, wo er abfällt, wenn man das Gerät in Gegenrichtung aus der Tasche zieht.

Ein zweiter Schnitzer ist Samsung bei der Platzierung des An/Aus-Schalters unterlaufen. Dieser sitzt nämlich auf der schmalen rechten Seite, am oberen Display-Rand. Ich habe sehr große Hände, was oftmals von Vorteil ist ;), aber in diesem Fall leider nicht. Ich bin daher schon 2 mal ungewollt an den Schalter gekommen. Aber ich denke wie beim „Death Grip“ am iPhone 4 ist das hier einfach Gewöhnungssache.

Als dann der gr0ße Moment des Einschaltens folgte blieb mir schon etwas die Luft weg und alles was mir über die Lippen kam war ein einziges Staunen. Samsung ist bekannt für gute Displays und auch zu Hause verwende ich ausschliesslich Samsung-Monitore. Was mir aber das Galaxy S Display zeigte, habe ich so noch nicht gesehen. Das AMOLED-Display des Google Nexus One ist stark, keine Frage. Das Super-AMOLED Display des Galaxy S ist schlicht und einfach nur – WOW.

Ich konnte mich an den brillianten Farben und der Boot-Animation kaum satt sehen. Einfach schön. Gedämpft wurde meine Freude dann, als ich mich entschloss nach 5 maligem Booten einen Blick ins Menü zu werfen. Von TouchWiz hatte ich schon viel gehört – gesehen hatte ich es noch nicht.

Ich bin grundsätzlich ein Gegner von hausgemachten Oberflächen, die auf Betriebssystemen aufsitzen. Im Falle der Smartphones behinder so etwas  natürlich die Updates und deren Auslieferung, da die Oberfläche immer extra angepasst werden muss. Auch HTC SENSE ist für mich eher Ballast als optisches Highlight. TouchWiz allerdings ist wirklich keine Schönheit. Ich war maßlos enttäuscht vom Design der Menüs, der Icons und vom Gesamteindruck der Oberfläche.

Wie weit TouchWiz ins System eingreift konnte ich noch nicht feststellen, aber ich werde mir das sehr genau ansehen. Hoffentlich erlaubt Samsung die Abschaltung dieser Oberfläche. Aber genug gejammert, schaut euch einfach mein Unboxing-Video an und freut euch mit mir über ein Gerät, dessen erster Eindruck bleibende Begeisterung bei mir ausgelöst hat.

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