Bewegungsdaten: Telefónica Mobility Insights widersprechen

Bild © Telefónica

Die Telefónica Mobility Insights ermöglichen es, Bewegungsströme von Menschen präzise zu erfassen und diese dann für verschiedene Angebote nutzbar zu machen. Als Telefónica-Kunde muss man dabei nicht mitmachen.

Als Überbegriff dient die Bezeichnung Advanced Data Analytics, denn Telefónica analysiert die Bewegungsdaten der Kunden, um diese wiederum für Partner bzw. eigene Kunden nutzbar zu machen. Man gibt für die Nutzung der Daten einige nützliche Beispiel an, wie zum Beispiel:

  • Busse und Bahnen passen ihre Fahrpläne in Echtzeit an
  • Straßenlampen schalten sich nachts ab, wenn niemand mehr unterwegs ist
  • Der Autoverkehr wird so intelligent gesteuert, dass es keine Staus mehr gibt

Auch erwähnt man die Messung von Bewegungsströmen vor Geschäften und in Innenstadtlagen, was wiederum zu Vermarktungs- und Werbezwecken eingesetzt werden kann. Man will mit den Daten also (logischerweise) Geld verdienen.

Woher stammt die Daten? Ganz einfach, das sind die Bewegungsströme der mehr als 43 Millionen Mobilfunkkunden von Telefónica Deutschland (o2, E-Plus, Partnermarken, etc.). Die Daten sollen vor der Nutzung bzw. Weitergabe ein Anonymisierungsverfahren durchlaufen. Genau heißt es:

Wenn ein Handy sich von einem Ort zum nächsten bewegt, bucht es sich automatisch in die Funkzellen entlang der Strecke ein. Täglich entstehen auf diese Weise mehr als vier Milliarden Datenpunkte. Bevor die Daten aggregiert und analysiert werden, durchlaufen sie ein aufwendiges Anonymisierungsverfahren.

Telefónica Deutschland gibt jedem Kunden die Möglichkeit, der anonymen Datennutzung zu widersprechen oder ihr zuzustimmen. Alle Informationen dazu findet ihr auf dieser Seite.

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