Bundesregierung: Versteigerung neuer Frequenzen für mobiles Internet geplant

Marktgeschehen

Die Bundesregierung möchte in den nächsten Wochen neue Frequenzen für mobiles Internet versteigern. Das Geld der Versteigerung soll dann im Anschluss in den Breitbandausbau in Deutschland gesteckt werden.

Ein Teil der Digitalen Agenda der Bundesregierung sieht die Versteigerung von neuen Frequenzen für Mobilfunkanbieter vor. Die Umstellung auf den Nachfolgestandard DVB-T2 beim Rundfunk macht schrittweise 700-Megahertz-Frequenzen frei. Diese möchte man Mitte 2015 versteigern. Einen Termin gibt es noch nicht, die Versteigerung soll aber im ersten Halbjahr stattfinden. Das Bundeskabinett hat heute die dazu erforderliche Verordnung beschlossen.

Mit diesem Schritt möchte die Bundesregierung gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Mobilfunkanbieter bekommen neue Frequenzen für das mobile Internet. Dieses wird flächendeckender und schneller und das Geld, was man bei der Versteigerung bekommt, wird in den Breitbandausbau in Deutschland investiert. Bis 2018 möchte die Regierung eine flächendeckende Grundversorgung von 50 MBit/s in ganz Deutschland garantieren können.


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