Das neue Apple MacBook „schockt“ PC-Hersteller

Apple ist dafür bekannt, dass man eher im höheren Preissegment wildert, denn da ist die Gewinnmarge besser. Hin und wieder begibt man sich aber nicht nur in die Mittelklasse, sondern in den Einsteigerbereich, wie mit dem neuen MacBook Neo.
Für 699 Euro bekommt man hier ein sehr gutes Gesamtpaket und Studenten zahlen sogar nur 599 Euro, Apple hat beim MacBook Neo also noch Luft und das werden wir sicher im Sommer bei den Angeboten sehen. Für PC-Hersteller ist dieses neue MacBook eine Ansage und Asus war nach diesem Preis sogar „geschockt“.
„Angesichts der historisch sehr hohen Preise von Apple ist die Einführung eines so erschwinglichen Produkts ein Schock für den gesamten Markt“, so Nick Wu von Asus im Rahmen der Geschäftszahlen, das wird man jetzt „sehr ernst“ nehmen.
Aber Microsoft, AMD, Intel und Co. sind angeblich schon dran und analysieren, wie man darauf reagieren kann, immerhin deutete sich dieser Schritt seit Monaten in den Gerüchten an, das MacBook Neo dürfte also niemanden überrascht haben.
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Ich hab gestern erst Linux Mint auf einem älteren Lenovo Windows Gerät installiert, weil Windows einfach nur noch unerträglich ist. Zukünftig nur noch MacBook Neo für diese Anwendungszwecke.
Ist traurig, aber du hast vollkommen Recht. Wenn Windows nicht die Gaming Sparte hätte, dann könnte ich mir vorstellen, dass es Microsoft wirklich schlecht gehen könnte…
Ja Windows wird leider maximal unerträglich. WIN10 war schon echt schlimm, aber WIN11 geht einfach überhaupt nicht.
Deswegen bin ich privat auch nur noch auf Linux unterwegs. Beruflich leider Windows.
Was genau ist für dich an Windows denn „unerträglich”? Ich nutze zwar hauptsächlich macOS und möchte nicht zu Windows als primäres Betriebssystem zurück. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass Windows 11 auch nur ansatzweise derart negative Gedanken bei mir auslöst, wenn ich es benutze.
Alles ist langsam, alles dauert ewig, alles ist kleinteilig. Ich rede allerdings von Windows 10. Alle Geräte im Haushalt und in der Familie bekommen kein Windows 11, weil angeblich irgendein Bauteil nicht kompatibel wäre. Immerhin war das für viele Nutzer der Grund zu sagen jetzt reicht es mit Windows.
Linux Mint statt Windows.
Keine Big-Tech Abhängigkeit. Kostenlos. Inkl. Updates
Keine Einzahlung in die Kassen der Bigtechs, die genutzt werden, um Druck und Erpressung auf die EU auszuüben.
Genau aus diesem Grund hab ich das auf einige ältere Windows Geräte installiert und es läuft wirklich hervorragend und überraschend Anwenderfreundlich.
Gut, dann ist der Computer aber wirklich sehr leistungsschwach. Damit sage ich nicht, dass das mit Linux auf der gleichen Hardware nicht besser laufen kann. Das kann schon sein. Aber normalerweise hat Windows schon echt niedrige Systemvoraussetzungen und selbst habe ich auch noch nie Performance-Probleme auf Windows erlebt, mit keiner Windows-Version jemals. Und ich habe seit Windows 98 jede Windows-Version erlebt. Das klingt für mich daher nicht nach einem generellen Problem von Windows.
Ich mache den Rechner an, er fährt ewig hoch. Es dauert ewig, bis irgendwelche Programme gestartet werden können. Es dauert ewig bis Updates gefunden und installiert werden, und das ging mir bisher auf jedem Windows Rechner so, egal welchen ich hatte, ich hab selbst jahrelang Windows genutzt. Ich hab es irgendwann nicht mehr ertragen. Das Ding ist nur, wie langsam und wie schlecht das alles läuft, weiß ich erst so richtig seit ich macOS kenne. Es ist einfach nicht nur eine andere Welt. Es ist ein anderes Universum.
Ich habe selbst einen Computer mit Windows 11 zu Hause und der ist nach wenigen Sekunden startklar. Das dauert nicht wesentlich länger als bei meinem MacBook Pro. Und das ist (anders als mein MacBook Pro) nun wirklich kein teures High-End-Gerät, sondern einfache Mittelklasse.
Updates brauchen lange, ja. Aber das ist auch nicht gerade Apples Paradedisziplin. Das sehe ich nicht so wild, da man erstens nicht täglich Updates installiert und das zweitens sowieso im Hintergrund geschieht.
Ich kenne solche Computer auch aber hier geht es ja gerade um Einsteigergeräte der 500/600 € UVP Klasse und da kannst du Windows nun mal in die Tonne treten. Ich hab da in all den Jahren noch nichts brauchbares gefunden. Nicht umsonst haben auch Chromebooks einen Markt gefunden. Ich dachte, genau darüber reden wir gerade?
Windows ist langsam. Es wirkt einfach nur vollgeknallt mit Werbung, Bing und Copilot.
Ich nutze es einfach ungerne auch wenn die Nutzung vertrauter ist als zB. mit Linux.
Warum ist Windows unerträglich? Kannst ID das erläutern? Nur dass ich es verstehe. Gruß
Es ist langsam, umständlich und zugemüllt mit KI
Okay, danke
Ich wünschte mir, dass die PC-Hersteller einfach weniger auf Windows setzten würden.
Da kann man schon allein 100 € Lizenz pro Gerät sparen, wenn man ein auf Linux optimiertes System baut.
Das entscheidet ganz alleine der Markt. Computer werden größtenteils mit Windows verkauft, weil die Menschen genau das wollen. Es ist ja nicht so, dass es keine Linux-Systeme zu kaufen gibt. Wären mehr Menschen an Linux interessiert, würden auch mehr Linux-Systeme verkauft werden.
Und das verstehe ich ehrlich gesagt auch. Ich bin zwar primär macOS-Nutzer, müsste aber keine Sekunde überlegen, um mich für Windows und gegen Linux zu entscheiden, wenn ich eine Wahl treffen müsste. Und das sage ich nicht als jemand, der nichts anderes als macOS kennt. Ich habe auch eine Windows- und eine Ubuntu-Installation. Berührungspunkte sind also vorhanden und ich bewerte tatsächlich auf Basis eigener persönlicher Erfahrungen und nicht auf Grund von Vorurteilen, die ich irgendwo aufgeschnappt habe.
Ich sehe es eher als ein Henne Ei Problem. Da keiner überhaupt Erfahrungen macht, wie man mit Linux umgeht, wählt man automatisch Windows.
Im Alltag begenet dir überall nur Windows; egal ob Schule oder Büro. Für Linux muss du dich bewusst entscheiden. Das Betriebssystem manuell einspielen, Probleme selbst lösen und und und.
Man merkt aber allmählich ein Wandel, weil immer mehr Nutzer von Windows 11 und den ganzen AISlop genervt sind; gerade bei Gamern. Und so nebenbei; Ubuntu ist sowas von 1990 :D
Das zeigen auch die Google Trends.
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Ich sehe das überhaupt nicht als Henne-Ei-Problem. Es gibt für die meisten Menschen schlicht und ergreifend kein Argument für Linux als Desktop-Betriebssystem. Gehe mal davon aus, dass auch die Entscheidung für Windows in sehr vielen Fällen eine bewusste Entscheidung ist. Sicher nicht immer. Aber wer keine bewusste Entscheidung darüber trifft, für den ist Linux ehrlichweise vielleicht auch nicht die beste Wahl.
Im Übrigen stimme ich auch nicht zu, dass einem im Alltag überall nur Windows begegnet. Bei mir beispielsweise ist das Verhältnis eher 70-30 zu Gunsten von macOS. Ich habe tatsächlich sogar noch nie für einen Arbeitgeber gearbeitet, der etwas anderes als macOS hatte.
Was du mit der Aussage „Ubuntu ist sowas von 1990 :D” sagen möchtest – keine Ahnung. Das finde ich jetzt ehrlich gesagt eher kindisch. Tatsache ist, dass Ubuntu eine moderne Linux-Distribution ist, der nachgesagt wird, am meisten Mainstream-tauglich zu sein. Und genau das brauchst du, wenn du Menschen anderer Betriebssysteme davon überzeugen möchtest, dass Linux eine Option ist. Da sind „nerdigere” Distributionen nicht unbedingt zielführend.
In meinem Fall ist es sogar so, dass ich irgendwann zwar ganz zufrieden mit Windows war, aber damals eben nicht mit den angebotenen Geräten.
Und da ich kurz vorher von Android (da sehr unzufrieden) auf iPhone umgestiegen bin, hab ich Mac einfach mal die Chance geben wollen.
Linux hatte ich immer mal als Boot Option auf dem ein oder anderen Windows PC, war aber nie so mein Fall.
Für´s tägliche Arbeiten einfach zu umständlich. Auch wenn ich damit keine Schwierigkeiten hatte, aber das hat mir einfach zu viel Zeit und Nerven gekostet.
Habe mir nach fast 9 Jahren nur noch Mac letztes Jahr nen Windows Zweit-PC zum zocken mit Freunden geholt. Joar, und nur genau dafür wird er auch angeschalten :D
Also natürlich bewusst für Windows entschieden.
Da lebst du aber wirklich in einer priviligierten oder medienaffinen Bubble, wenn 70-30 macOS betreiben. Das spiegelt bei Weitem nicht den Alltag. Jede Marketshare Statistik wird dir darlegen, dass macOS nur von einem Bruchteil der weltweiten bevölkerung verwendet wird.
Ich sehe hier schon Kommentare die dir hoffentlich genügend Argumente liefern Linux als Desktop Betriebssystem zu verwenden. Und es gibt genügend Leute die gerne wechseln würden, wenn es Alternativen gäbe bzw. die Einrichtung so einfach wären, dass sie ohne technische Voraussetzungen wechseln würden.
Ich sage auch nicht, dass Ubuntu nicht Mainstream tauglich ist. Ubuntu erinnert mich nur an den ersten Gehversuchen in den 90er, wo es damals von Linux Usern empfohlen wurde, wenn man wechseln möchte. Aber so hakelig wie damals ist es mittlerweile nicht mehr. In der Gamer Bubble werden heutzutage eher Distros wie CashyOS, Bazitte, Nobara oder PopOS mittlerweile empfohlen. Das ist nicht nerdig, sondern bei den Gamern durchaus beliebt. Und Gamer sind definitiv keine Minderheit mehr wie früher.
Nein, ich lebe in keiner „priviligierten oder medienaffinen Bubble” (wenn es doch nur ein deutsches Wort dafür gäbe). Dass dieses Verhältnis repräsentativ für die Masse wäre, habe ich nicht behauptet. Es war deine Aussage, dass das Verhältnis 100-0 wäre und das habe ich mit meiner Aussage relativiert.
Mir sind Marktanteilsstatistiken bekannt. Und auch, wenn man diese immer mit Vorsicht genießen muss, zeigen alle relevanten Statistiken ja auch, dass macOS einen signifikant höheren Anteil als Linux am Desktop hat. Das stützt also auch nur meinen Punkt, dass der Bedarf an Linux nicht so groß ist, wie mancher Linux-Liebhaber es gerne hätte.
Linux hat seine Daseinsberechtigung, absolut. Aber dafür, dass nicht mehr Geräte mit Linux verkauft werden, gibt es Gründe.
Gibt´s, u.A. wie „Dunstkreis“, „Bekanntenkreis“ etc. :D
So ganz verkehrt ist der Gedanke allerdings nicht. Gaming-Notebooks werden vorrangig mit Windows gekauft, weil da ganz einfach die meisten Spiele unterstützt werden, insbesondere AAA.
Sicherlich, man kann mit Proton mittlerweile hervorragend Windows-Spiele unter Linux nutzen, siehe Valve mit seinem SteamOS und Steam Deck, aber dann wäre direkt die Frage, welche Distribution nimmst Du zum vorinstallieren: Eine ab Werk Gaming-optimierte Distro wie CachyOS und Bazzite, oder doch lieber eine klassischere Distro wie Ubuntu (ja ja, sowas von 1990er ^^), Linux Mint, Fedora, welches Desktop Environment aus KDE, Gnome oder Cinnamon wird vorinstalliert und so weiter. Und welche Distro sollte es bei Consumer-Notebooks sein, ohne das sich eine Distro jetzt benachteiligt fühlt? Daran wird es meines Erachtens mit am meisten scheitern: Das Überangebot an Linux-Distros. Mal ganz abgesehen von der Treiber-Unterstützung der Massenware-Hersteller, RPM-Paket hier, DEB-Binaries hier und von Tarball-Archiven zum selbst kompilieren mal ganz abgesehen.
Windows ist simpel: Es ist drauf und man kann direkt loslegen, ohne den ganzen „Welche Paket-Plattform zum installieren hab ich jetzt eigentlich“-Fragen und -Folgen.
Ich würde mir allerdings tatsächlich wünschen, dass man mehr Notebooks und vor allem Massenware-Modelle bei MediaSaturn direkt im Laden als Linux-bestückte Variante kaufen könnte. Und sei es nur als Service vom Markt, den man bei Kauf wählen kann.
Vielleicht sollten Lenovo, HP, Dell und Co. das einfach mal mit Kleinstserien testen, aber dazu fehlt der Mut bzw. viel mehr der Wille das auch mal ernsthaft anzugehen.
Ich bin ja eher gespannt, wie sich das Neo im Alltag so schlägt. Und vor allem, wie gut man von Windows umsteigen kann.
Aber ja, 700 Euro UVP von Apple ist eine richtige Kampfansage. Da werden so einige Hersteller hinter verschlossenen Türen ins Schwitzen kommen und fieberhaft an Alternativen basteln.
Der Umstieg von Windows auf macOS ist meiner Meinung nach überhaupt nicht schwer. Das sage ich nicht nur, weil ich selbst damit „damals” keine Probleme hatte, sondern weil ich den Umstieg auch schon bei mehreren anderen Menschen aus dem persönlichen Umfeld mit erlebt habe, die vorher nie mit macOS zu tun hatten. In einem Fall war es sogar unfreiwillig und mit Vorbehalten gegen macOS, weil der Windows-Computer den Geist aufgegeben hatte und ich mein altes MacBook als Zwischenlösung zur Verfügung stellte, bis ein neuer Windows-Computer zur Verfügung stand. Aber selbst in dem Fall erfolgte die Gewöhnung sehr schnell.
Ein paar Dinge sind natürlich anders, aber im Großen und Ganzen ist es von der Benutzererfahrung her doch sehr ähnlich. Das größte Thema ist eigentlich wie bei jedem Betriebssystem-Wechsel die Anwendungs-Kompatibilität.