Death’s Door ist mein Indie-Spiel des Jahres

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Death’s Door ist mir im Sommer das erste Mal begegnet, denn das Spiel gibt es schon seit ein paar Monaten für die Xbox und den PC. Diese Woche steht jetzt aber der Release für zwei neue Plattformen an: Sony PlayStation und Nintendo Switch.

Als ich die Pressemitteilung dafür vor ein paar Wochen erhalten habe, da gab es die Möglichkeit für einen Review-Code, die ich direkt angenommen habe. Vor ein paar Tagen war es dann so weit und mein Code für die PlayStation 5 trag bei mir ein.

Death’s Door: Was ist das eigentlich?

In Death’s Door steuert ihr eine kleine Krähe, die auf der Suche nach Seelen ist und dabei mehrere Welten besucht. Grob ausgedrückt: Ihr müsst einer liebevollen, wenn auch nicht ganz so tiefgründigen Geschichte folgen und dabei Dungeons meistern.

Das Spiel ist dabei eine Mischung aus Kampf und Rätseln, wobei sich die Rätsel eher in Grenzen halten und die Kämpfe dafür umso schwieriger sind. Ich habe mal gelesen, dass man es mit Dark Souls vergleichen kann und das kommt etwa hin.

Deaths Doorscreenshot Frog Door

Wobei ich auch sagen muss, dass Death’s Door zwar deutlich anspruchsvoller ist, als es aussieht, aber nicht zu schwer ist. Ich fand es jedenfalls leichter, als Dark Souls oder Returnal – sowas ist aber natürlich auch immer eine subjektive Sache.

Was man sagen kann: Das ist kein Zelda oder Pokémon, die Kämpfe sind deutlich anspruchsvoller. Nachdem mich das aktuelle Pokémon etwas langweilt, da es mir zu leicht ist (vielleicht bin ich zu alt), kam das genau zum richtigen Zeitpunkt.

Death’s Door: Ein grandioser Soundtrack

Die Screenshots zeigen euch schon, dass das hier kein Next-Gen-Spiel ist und man bewusst diesen Stil wählt, da das einfacher bei der Entwicklung ist. Doch wenn das Nintendo als Milliarden-Unternehmen darf, dann auch ein kleines Entwickler-Studio.

Und ich muss sagen, dass hier und da sehr viel Liebe im Detail steckt, vor allem in den Dungeons. Doch mein Highlights ist der Soundtrack. Für mich ist Musik bei Spielen sehr wichtig, mindestens so wichtig wie die Grafik, und der überzeugt hier.

Deaths Door Screenshot Hall Of Doors Updated

Man muss bei Death’s Door ein paar Dinge selbst lernen und bekommt sie nicht mit einem Tutorial erklärt, was aber typisch für diese Art von Spiel ist. Und wenn man stirbt, wird man an der letzten Tür in einem Level herausgeworfen. Türen bilden eine Art Speicherpunkt dar und da kann eine große Entfernung dazwischenliegen.

Allerdings gibt es, wie in Dark Souls und Co. auch, viele Abkürzungen, die man hier und da freischalten kann. Die sind sehr häufig vertreten, was mir zusagt, da ich knackige Endgegner mag, aber nicht jedes Mal 15 Minuten nach dem Tod durch ein Level laufen will. Vor Endgegner taucht dann sogar noch eine eigene Tür auf.

Death’s Door: Mein Indie-Spiel 2021

Man sollte bei 20 Euro kein Spiel erwarten, welches einen 30 Stunden an die PS5 (oder Konsole eurer Wahl) fesselt. Der Umfang hängt auch davon ab, wie ihr an das Spiel herangeht. Ich erkunde gerne viel und würde so auf 7-8 Stunden tippen.

Deaths Door Screenshot Tavern

Mir gefällt vor allem der Stil und diese Mischung aus Zelda und Dark Souls sehr gut, der Soundtrack rundet dieses Gesamtpaket ab. Death’s Door ist daher mein Indie-Spiel 2021 und ich glaube auch nicht, dass das im Dezember noch abgelöst wird.

Die digitale Version von Death’s Door kostet 19,99 Euro und ist schon länger für die Xbox und den PC (über Steam) verfügbar. Ab heute gibt es das Spiel für die Switch und PlayStation. 2022 kommen auch physische Versionen (sind dann aber teurer).

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Fehler melden3 Kommentare

Bitte bleibe freundlich.

  1. Franz

    Danke für den Tip.

  2. jonas

    Alleine die Bilder sehen schon sehr hübsch aus!

  3. Hans Dülm

    Als ich die Pressemitteilung dafür vor ein paar Wochen erhalten habe, da gab es die Möglichkeit für einen Review-Code, die (Korrektur: DEN!) ich direkt angenommen habe. Vor ein paar Tagen war es dann so weit und mein Code für die PlayStation 5 trag (WTF?) bei mir ein.

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