Der langsame Tod der Superhelden-Umkleidekabinen

Bild: Pixabay / succo

Die älteren Leser unter euch haben sicher schon einmal von einer „Telefonzelle“ gehört. Die Leser der jüngeren Generation kennen diese Häuschen wohl eher als Superhelden-Umkleidekabine aus einschlägigen Kinofilmen.

Wie auch immer, Telefonzellen sterben dank der hohen Verbreitung von Handys und Smartphones erwartungsgemäß aus, wie die aktuelle Infografik von Statista darstellt. Im Jahr 2006 gab es noch 110.000 gelbe oder pinke Häuschen in Deutschland, mittlerweile gibt es hierzulande nur noch 29.000 Telefonzellen. Das zeigen aktuelle Daten der Bundesnetzagentur, wobei die meisten davon mittlerweile eher Säulen als kleine Häuschen sind.

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Die Grafik zeigt die Anzahl der öffentlichen Münz- und Kartentelefonstellen in Deutschland in den Jahren 2006 bis 2015.

Interessant ist hierbei die Information, dass in der Regel durch eine Telefonzelle ein Gewinn von mindestens 50 Euro im Monat erwirtschaftet werden muss, damit sie stehen bleiben darf. Für einige Telefonzellen gibt es Ausnahmeregelungen, die dürfen auch ohne Gewinn stehen bleiben. Weiterhin sind einige der neueren Standpunkte zeitgleich auch WiFi-Hotspots der Telekom.

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