Der Outdoor-Test: 3.500 Kilometer durch die Wildnis Amerikas

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Von Februar bis August dieses Jahres bin ich in den USA, um den Fernwanderweg »Appalachian Trail« an der Ostküste entlangzuwandern. Doch einfach nur so, ohne technisches Gadget, wäre es ja langweilig – daher lest ihr hier die Vorstellung des Projekts sowie die der elektronischen Ausrüstung. 

Die Mission

Rund 3.500 Kilometer schlängelt sich der Appalachian Trail an der Ostküste Nordamerikas entlang und passiert dabei 14 Staaten. Angefangen von Georgia, wo der Trail nördlich von Atlanta am Springer Mountain beginnt, endet er in Maine, kurz vor Kanada. Dabei bin ich allerdings nicht alleine unterwegs, sondern in Begleitung meiner lieben Mutter.

Bereits 2010 begingen wir etwa 400 Kilometer des Appalachian Trails, könnten also theoretisch wieder dort starten, wo wir ihn letztes Mal beendeten, doch das wäre nicht Sinn eines „Thru-Hikes“. „Thru-Hiker“ darf man sich erst nennen, wenn man den kompletten Weg innerhalb eines Jahres bewältigt – normalerweise schafft man ihn in unter 6 Monaten, mehr Zeit haben wir aufgrund eines Visums und beruflichen Verpflichtungen auch nicht.

Auf den Trail aufmerksam und richtig heiß sind wir (so wie jeder andere Deutsche, den wir vor 5 Jahren dort trafen) durch die sehr gut gemachte Dokumentation »Durch die Wildnis Amerikas – 3000 Kilometer zu Fuß« des NDR aus dem Jahre 2008 geworden, welche auch bei YouTube zu finden ist.

Die Ausrüstung

px3820_1Kern unserer Ausstattung ist zweifelsohne das Smartphone: Dank einer Kooperation mit Pearl bekamen wir das Simvalley SPT-900 gestellt, welches das aktuell „beste“ Outdoor-Smartphone bildet. Alternativen wären möglicherweise noch das Samsung Galaxy Xcover 2 gewesen, welches jedoch einerseits nicht so stark geschützt, andererseits mit Android 4.1 (statt 4.2) und schlechterer Hardware ausgestattet ist – preislich liegt es jedoch bei weniger als der Hälfte. Alternativ dachte ich auch noch über ein Motorola Defy(+) nach, welches mit Android 2.2 etc. aber überhaupt nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik gewesen wäre. Generell bleibt festzuhalten, dass es im Outdoorbereich bei Android-Geräten leider keine großartige Auswahl gibt.

Doch das Smartphone ist nur ein Teil des Ganzen. Wenn ihr schon mal einen längeren Text auf dem Smartphone getippt habt, wisst ihr, was das manchmal für eine Qual sein kann. Deshalb ist als zweites Gerät mit Touchscreen ein Samsung Galaxy Tab Active im Gepäck, von welchem aus ich die Testberichte verfassen werde. Optimal ist das vielleicht nicht unbedingt, doch jedes Gramm zählt – eine Bluetooth-Tastatur war deswegen keine Option. Das Tab Active ist auch wieder ein ziemlicher Einzelfall, was Rugged-Tablets in der Größe anbelangt und eigentlich für Firmen konzipiert. Nichtsdestotrotz bedanken wir uns recht herzlich für die Unterstützung in Form eines Testexemplars bei Samsung!

vivosmart kleinUm die nützlichen Informationen zu haben, wie viele Kilometer man am Tag gemacht hat, bieten sich stromsparende Fitnessbänder an – Plural, weil wir zwei Produkte von Garmin genauer unter die Lupe nehmen wollen, das vívosmart und das vívofit. Zu ersterem hatten wir sogar schon einen Test hier im Blog, doch die Frage, wie sich das Band im Langzeittest schlägt, wurde noch nicht geklärt. Der Vergleich zwischen den beiden unterschiedlichen Produkten mit doch recht ähnlichen Funktionen bietet sich dementsprechend an.

Und sonst so

Ansonsten haben wir noch zwei Amazon Kindles, diverse MP3- bzw. MP4-Player, Kopfhörer und einen guten alten Ziegelstein als Notfallhandy dabei. Spannend wird auch die Frage, wie die Netzabdeckung des Roaming-Partners meines (deutschen) Carriers in der amerikanischen Wildnis wird, oder ob wir doch noch auf eine ausländische SIM-Karte zurückgreifen werden.

Euch interessieren nicht nur die Tests der Gadgets, sondern ihr wollt noch mehr von unseren Abenteuern unterwegs erfahren? Toll! Schaut dafür doch einfach mal auf unserem eigenen Blog unter bisschenbekloppt.de vorbei.

Und falls ihr gezielt Fragen bzw. Dinge vor Augen habt, die euch im Rahmen solch eines Trips auf dem Herzen brennen, immer raus damit und ab in die Kommentare!

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