Erster Eindruck: Sony Ericsson Xperia Neo

Seit Freitag hat es bei mir zumindest vorrübergehend eine neue Heimat gefunden, das Xperia Neo von Sony Ericsson. Ich werde das Gerät selbst nur eine Woche testen und die zweite Woche meine bessere Hälfte damit ausstatten, um auch mal einen Nicht-Technerd-Eindruck vom dem Gerät für euch zu erlangen.

Meinen ersten Eindruck vom Gerät möchte ich euch jedoch gleich näher bringen, doch zuvor werfen wir einen Blick auf die technischen Daten des Android-Smartphones:

  • 3,7″ LCD-Display (Mobile Bravia Engine) mit 16,7 Mio. Farben
  • Auflösung 480 x 854 Pixel, kapazitiver multitouch Screen
  • Akku 1500 mAh
  • Prozessor 1GHZ Qualcomm MSM8255
  • Android 2.3
  • Abmessungen (HxBxT) 116x57x13mm
  • Gewicht 126g
  • UKW-Radio / A-GPS / Bluetooth 2.1 / Wlan b,g,n /A2DP / Digitaler Kompass
  • DLNA / HDMI-Anschluss / RDS
  • interner Speicher 320MB / via Micro-SD bis zu 32GB
  • Back-Kamera 8.1MP (CMOS Sensor), 2,46x digitaler Zoom / LED-Blitz /Videoaufnahme 720p möglich
  • Front-Kamera 3MP

Fangen wir der Reihe nach mit dem Design an. Da sich über Geschmack nicht streiten lässt, kann ich nur für mich sprechen. Ich finde das „Candy-bar“ Design mit der Mischung aus Runden Enden, runder Rückseite und eckigen Anschluss-Elementen eher nicht so schick. Dennoch habe ich bei Sony Ericcson schon wesentlich hässlichere Smartphones gesehen. Man muss das Design schlichtweg mögen.

Dafür bin ich umso begeisterter von der „mobilen Bravia Engine“, die also Quasi das Erlebnis eines Bravia-TV Gerätes auf euer Smartphone bringen soll. Das Projekt kann man nur als Volltreffer bezeichnen. Obwohl das Display nur ein LCD-TFT ist, habe ich noch kein so helles und leuchtstarkes LCD-Display gesehen. Besonders in der Preisklasse von unter 300 Euro nicht.

Das Display reagiert sehr gut auf die Finger, unterstützt Multitouch und ist, wie schon erwähnt, unheimlich leuchtstark und farbintensiv. Dieser Aspekt am Xperia Neo hat bei mir den stärksten Eindruck hinterlassen, denn wenn man mal das Nexus S oder Galaxy SII in der Hand gehabt hat, haut einen der 1-GHZ Qualcomm im Xperia Neo nicht mehr vom Hocker. Etwas mau ist mir der interne Speicher vorgekommen. Hier stehen lediglich 320MB für Apps zur Verfügung. Man tut also gut daran, so viel wie irgend möglich auf die SD-Karte auszulagern.

Einen ebenfalls sehr guten ersten Eindruck hat die Kamera bei mir hinterlassen. Tolle Bilder, kein übermäßiges Rauschen bei schlechterem Licht und schnelle Auslösung überzeugen. Ein paar Beispiele packe ich dann später in meinen Testbericht. Ebenso genial finde ich den HDMI-Slot, über den ihr euer NEO direkt an den Fernseher anschliessen könnt.

Zweites aber etwas weniger gewichtiges Manko sind die doch sehr blechern klingenden Lautsprecher des Geräts. Da ich aber Musik entweder nur über A2DP im Auto höre oder ansonsten mit Kopfhörern, fällt das für mich nicht arg ins Gewicht. Was ich mir von Sony allerdings schon gewünscht hätte wäre mal zumindest eine kleine Neopren-Tasche gewesen.

Alles in allem finde ich das Xperia Neo echt gut. Ich würde zwar das Galaxy S2 bevorzugen, aber eben nur weil mich der Dual-Core reizt. ;) Meine bessere Hälfte ist vom Gerät auf jeden Fall so begeistert, dass sie sich das Gerät gern anschaffen würde. Ihre Eindrücke und einen näheren Test findet ihr in Kürze hier im Blog. Was meint ihr zum Neo?

  

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