Facebook: Mobile Nutzung und mobiler Umsatz weiter dominant

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Facebook besitzt mittlerweile fast 1,5 Milliarden aktive Nutzer im Monat und der Bärenanteil davon ist mobil unterwegs. Facebook verdient sein Geld mit Werbung und auch hier dominiert das mobile Geschäft.

Für Facebook läuft es momentan nicht schlecht, das soziale Netzwerk wächst und wächst und mit 1,44 Milliarden Nutzern im Monat konnte man hier noch mal um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegen. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer ist in diesem Zeitraum um 17 Prozent auf 936 Millionen gewachsen. Beim aufgekauften Messenger WhatsApp sieht es momentan ja auch nicht schlecht aus, dieser wächst ebenfalls rasant weiter.

Der Fokus von Facebook liegt mittlerweile längst auf dem mobilen Angebot, denn das spült Geld in die Kasse. Knapp 73 Prozent vom Umsatz, den man mit Werbung generiert, und das macht den größten Anteil bei Facebook aus, kam in Q1 2015 vom mobilen Angebot. Um weiter zu wachsen und vor allem den Umsatz zu steigern, wird man aber sicher bald andere Wege gehen müssen.

Eine Option ist es den Messenger besser zu monetarisieren. Schwierig, da es sich hier um einen sehr privaten Bereich der Nutzer handelt und man da nicht so einfach Werbung einblenden kann. Das gleiche gilt für WhatsApp. Auch hier muss man früher oder später eine Lösung finden. Laut Facebook konzentriert man sich zwar weiterhin auf Wachstum, so die offizielle Aussage, doch intern wird man mit Sicherheit an einer Lösung arbeiten, die in Zukunft Geld in die Kassen von Facebook spülen soll. Ich bin gespannt wie diese aussehen wird.

Facebook geht es also gut, das Wachstum stimmt und man hat nicht gerade schlecht eingekauft. Instagram war ein guter Fang, hier ist es außerdem noch sehr leicht Werbung zu schalten, der Dienst bietet sich gerade dazu an, doch bei WhatsApp wird das schwieriger sein. Hier wird man irgendwann ein altes Versprechen brechen müssen. Doch um sicher zu stellen, dass die Nutzer im Fall der Fälle nicht weglaufen, ist das Ziel natürlich erst mal Wachstum. Je mehr Leute WhatsApp nutzen, desto weniger Chancen haben Alternativen. Die beiden populärsten Messenger besitzt man jedenfalls schon mal selbst.

Messenger

grafik statista quelle re/code

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