Facebook Rooms vorgestellt

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Steht zwar Facebook drauf, ist aber nur wenig Facebook drin: Rooms ist der jüngste Dienst aus der firmeneigenen Ideenschmiede Creative Labs. Dieser ermöglicht anonymes Kommunizieren in Chaträumen, aber anders, als wir es bisher kannten. 

Die Intention hinter Rooms sei es, Menschen mit gleichen Interessen zusammenzubringen. Jeder könne einen neuen Chatraum eröffnen, jedoch kann nicht jeder jeden betreten. Um eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten, muss man von einem anderen Nutzer eingeladen werden. Dies geschieht über einen QR-Code, der entweder online gepostet oder gleich ausgedruckt werden kann. Bei jedem Betreten eines neuen Raumes ist ein anderer Nickname wählbar.

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Um Rooms nutzen zu können, ist noch nicht einmal ein Facebook-Account vonnöten. Allerdings sei es ratsam, beide Konten zu verknüpfen, aus Backup-Gründen – was auch sonst. Erstellt man einen neuen Rooms-Account, verweisen die Entwickler auf die Facebook-Community-Richtlinien, so auch, bitte seinen echten Namen anzugeben. Dies sei vor allem auch für die Moderation wichtig, gäbe es Beschwerden seitens anderer Nutzer.

Apropos Moderation: Innerhalb der App gibt es Möglichkeiten, als Raumersteller eine Alters- oder Postbeschränkung einzurichten. Offenbar will man die Nutzer tatsächlich dazu ermutigen, sinnvolle Gespräche statt sinnlosen Spam zustande zu bringen. Ich bin gespannt, inwieweit das funktioniert.

Alles in allem eine interessante Idee – erst die Nutzer können zeigen, was sie daraus machen. Leider ist Rooms erstmal nur für iOS verfügbar, über einen Android-Start wurde bisher nichts verlautet, allerdings halte ich diesen für relativ unwahrscheinlich. Bisher ist die App aber sowieso nur in einigen englischsprachigen Ländern erhältlich.

Quelle Rooms via re/code

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