Firefox OS: Geräte in Zukunft noch günstiger und Einstieg ins „Internet of Things“

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Mozilla hat heute per Pressemitteilung einige Neuigkeiten rund um Firefox OS bekannt gegeben. Beispielsweise wird es 2016 Klapp- und Slider-Devices mit dem Mozilla-OS geben.

Zusammen mit KDDI, LG U+, Telefónica und Verizon Wireless arbeitet Mozilla aktuell daran, das Firefox-OS-Portfolio auch auf Geräte abseits der bisher bekannten Touchscreen-Modelle zu bringen. So soll es ab 2016 auch Mobiltelefone im klassischen Slider- und Klappformat mit Firefox OS und allen Funktionalitäten des Betriebssystems geben.

Darüner hinaus will der Provider Orange mit dem Klif, welches von Alcatel OneTouch gefertigt wird, ein Gerät für umgerechnet 35 Euro auf den Markt bringen, welches ab dem zweiten Quartal vor allem in Entwicklungsmärkten verfügbar sein soll. Somit schafft man es, mit Firefox OS noch einmal den Preis für Endgeräte nach unten zu drücken. Jenes Orange Klif kommt mit Dual-SIM, einer Hauptkamera mit zwei Megapixeln, einem microSD-Slot und einer maximalen Verbindungsgeschwindigkeit von 21 Mbp/s daher.

Auch ein paar neue Informationen zu künftigen Versionen des Betriebssystems wurden kommuniziert: So will man sich zukünftig auf eine verbesserte Performance und Unterstützungen für Mehrkernprozessoren und WebRTC konzentrieren. Ebenso sollen erweiterte Datenschutzfunktionen, RTL-Sprachen und eine NFC-Payment-Infrastruktur folgen.

Last but not least möchte Mozilla auch in den „Internet of Things“-Bereich expandieren. Hierzu hat die KDDI Corporation in den IoT-Anbieter Monohm investiert. Das erste IoT-Device mit Firefox OS soll auf den Namen „Runcible“ hören und im Rahmen des diesjährigen MWC vorgestellt werden.

Quelle: Mozilla-Pressemitteilung

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