Fring zeigt Video-Chat App für Android und Qik auf dem Evo 4G für Premium-Dienste kostenpflichtig

Schon seit längerer Zeit wird der Videochat von vielen Leuten rund um den Globus genutzt, um auch die Person vor sich zu haben, mit der man telefoniert. Wer bis jetzt ein Android-Smartphone hat, der konnte dieses Feature nicht nutzen, da es noch kein Gerät mit einer solchen Front-Kamera gibt. Mit dem Evo 4G kommt nun aber ein Produkt auf den Markt, folglich wollen Entwickler auch Software zur Verfügung stellen, mit der man den Videochat realisieren kann.

Auf dem Evo 4G wird das die App Qik gewährleisten. Über diese ist in den letzten Tagen ein Gerücht umhergegangen, sie würde monatlich $4.99 kosten. Das hat sicherlich viele Amerikaner geärgert, die sich schon über eine kostenlose App gefreut hatten. Doch nun brachte das Unternehmen Licht in’s Dunkle. Auf ihrem Firmen-Blog teilten sie mit, das normale Videotelefonieren wäre natürlich kostenlos. Desweiteren hieß es, nur für Premium-Dienste müsse ein gewisser Betrag gezahlt werden. Was für besondere Features damit gemeint sind, bleibt unklar. Diese würden aber am 4. Juni zusammen mit allen anderen „normalen“ Details preisgegeben.

Neben dieser Neuigkeit wurde nun auch noch eine weitere App für die Videotelefonie im Android Market zu Verfügung steht. Mit Fring ist nun nämlich auch Videotelefonie möglich. Damit ist vielleicht eine billigere und bessere Alternative zur Qik-App erhältlich. Die App verfügt sowohl über den bekannten Dienst Skype als auch über Google Talk Video.

Immer mehr Leute würden mehr Tätigkeiten mit ihrem Smartphone ausführen und deshalb wäre die Forderung nach einem solchen Feature enorm angestiegen, so Avi Shechte, seines Zeichens Co-Gründer und CEO des Unternehmens. Es hieß weiter, neben einer Front-Kamera müssten auch sehr gute Prozessorleistungen für die Videotelefonie vorliegen. Das sei mit dem Evo 4G und ähnlich ausgestatteten Geräten aber möglich. Insofern ein Smartphone nicht ausreichend Leistung hat, prüft die App das automatisch und optimiert alles so, dass weniger Ressourcen verbraucht werden.

Fring ist ab sofort im Market kostenlos erhältlich. Um das alles in bewegten Bildern zu veranschaulichen, gibt es auch ein Video zur Fring-App.

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