Für Kunden ohne Prime: Amazon erhöht Versandkosten um bis zu 40 Prozent

Amazon.de Karton

Amazon Deutschland hat ein neues Preismodell für die Versandkosten eingeführt. In vielen Fällen wird es teurer.

Nicht nur Prime wird teurer, seit wenigen Tagen verlangt Amazon auch höhere Versandkosten für alle Bestellungen, welche durch Amazons Warenlager versendet werden. Je nach Versandart und Produktkategorie steigen die Preise um 0 bis 40 Prozent an, ausgenommen davon sind alle Kunden des Prime-Programms, für die sich nichts ändert. Die neue Preisstruktur sieht wie folgt aus:

  • Standardversand für Medien, Konsolen, Drogerieartikel, Lebensmittel, Kleidung und Amazon-Geräte: weiterhin 3,00 Euro pro Lieferung
  • Standardversand für alle anderen Produkte: 3,99 statt 3 Euro pro Lieferung
  • Premiumversand: 7,99 statt 6 Euro pro Lieferung
  • Morning-Express und Same-Day-Delivery: 13,99 statt 9,99 pro Lieferung
  • Weiterhin gilt: Für den Standardversand fallen ab 29 Euro Bestellwert keine Versandkosten an.

Interessant ist weiterhin der Fakt, dass Prime-Mitglieder für Lieferungen per Morning Express teilweise höhere Gebühren zahlen müssen als „Standardkunden“. So zahlen Prime-Kunden für Sendungen per Morning Express wie zuvor fünf Euro pro Artikel, für Nicht-Mitglieder werden die Kosten auf 13,99 je Lieferung gedeckt.

Mit den höheren Versandkosten dürfte Amazon auch dem Fakt Rechnung tragen, dass man beim Versand ordentlich drauf zahlt. Wie Statista in einer neuen Infografik veranschaulicht hat, beträgt das Versanddefizit trotz verrechneter Prime-Einnahmen mittlerweile bei jährlich 4,5 Milliarden US-Dollar.

statista-amazon

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.